Wiesbaden bleibt Vorreiter: Fairtrade-Stadt-Zertifikat erneut verlängert
Hilma PergandeWiesbaden bleibt Vorreiter: Fairtrade-Stadt-Zertifikat erneut verlängert
Wiesbaden bestätigt erneut sein Engagement für fairen Handel
Wiesbaden hat einmal mehr seine Haltung für ethischen Handel unter Beweis gestellt, indem die Stadt ihren Status als Fairtrade-Stadt verlängert hat. Die Landeshauptstadt erhielt diese Auszeichnung erstmals 2012 und trägt sie seitdem ununterbrochen. Inzwischen führen lokale Geschäfte ein breites Sortiment an Fairtrade-Produkten – von Kaffee und Schokolade über Blumen bis hin zu Kleidung.
Der Weg begann vor über einem Jahrzehnt, als Wiesbaden 2012 offiziell zur Fairtrade-Stadt ernannt wurde. Seither hat die Stadt ihre Zertifizierung bereits dreimal erfolgreich verlängert, zuletzt 2020. Dieser Erfolg spiegelt die kontinuierlichen Bemühungen wider, die strengen Kriterien von TransFair, der deutschen Organisation für fairen Handel, zu erfüllen.
Lokale Händler leisten einen wichtigen Beitrag, indem sie Fairtrade-Waren wie Reis, Tee, Rosen oder Textilien anbieten. Zudem setzt sich die Stadt aktiv für die Aufklärung der Bürger über unfaire Handelspraktiken ein. Im Februar 2023 verteilte Oberbürgermeister Dr. Oliver Franz persönlich fair gehandelte Rosen und Schokolade zum Valentinstag. Später betonte er, wie stolz er auf das langjährige Engagement Wiesbadens für Gerechtigkeit sei.
Wiesbaden ist Teil einer weit größeren Bewegung: In ganz Deutschland fördern zahlreiche Städte und Gemeinden den fairen Handel, während weltweit über 2.000 Kommunen in 36 Ländern zum Netzwerk der Fairtrade-Städte gehören.
Die jüngste Verlängerung unterstreicht Wiesbadens führende Rolle im ethischen Handel. Fairtrade-Produkte bleiben flächendeckend erhältlich, und das öffentliche Bewusstsein wächst weiter. Mit der anhaltenden Unterstützung von Kommunalpolitik und Wirtschaft zeigt die Stadt: Ihr Einsatz für fairen Handel bleibt unvermindert stark.






