Warnstreik in Wiesbaden: Öffentlicher Dienst kämpft für faire Löhne und Sicherheit
Tilly HörleWarnstreik in Wiesbaden: Öffentlicher Dienst kämpft für faire Löhne und Sicherheit
Beschäftigte im öffentlichen Dienst in Wiesbaden treten am Freitag zu Warnstreiks an
Am kommenden Freitag werden Angestellte des öffentlichen Sektors in Wiesbaden zu einem Warnstreik aufrufen. Organisiert von der Gewerkschaft ver.di, beteiligen sich Landesbedienstete – darunter auch Mitarbeiter des Hessischen Staatstheaters – an der Aktion. Die Proteste richten sich an die Forderung nach höheren Löhnen, Arbeitsplatzsicherheit und besseren Arbeitsbedingungen für alle Generationen von Beschäftigten.
Der Streik beginnt um 10 Uhr am Schiller-Denkmal vor dem Staatstheater. Die Teilnehmenden fordern eine Lohnerhöhung von 7 Prozent für rund 58.000 Beschäftigte – oder mindestens 300 Euro mehr im Monat. Zudem soll die jährliche Sonderzahlung auf 100 Prozent eines Monatsgehalts aufgestockt werden.
Auszubildende und Praktikant:innen kämpfen um zusätzliche Unterstützung. Auszubildende verlangen 200 Euro mehr pro Monat sowie die Zusage auf unbefristete Verträge nach Abschluss ihrer Ausbildung. Praktikant:innen fordern einen Wohnkostenzuschuss von 50 Euro. Studierende in Teilzeitstellen bestehen darauf, in Tarifverträge einbezogen zu werden.
Die Gewerkschaft betont, dass jede Lohnvereinbarung gleichzeitig und gleichberechtigt für Beamt:innen gelten müsse. Ihre Botschaft ist klar: Faire Bezahlung und Respekt seien für alle im öffentlichen Dienst unverhandelbar.
Mit dem Freitagsstreik wollen die Beschäftigten zeigen, dass sie weitere Verzögerungen bei der Durchsetzung fairer Arbeitsbedingungen nicht länger hinnehmen. Die Forderungen umfassen Lohnerhöhungen, sichere Arbeitsplätze und verbesserte Bedingungen für Auszubildende und Praktikant:innen. Die Organisator:innen hoffen, dass die Aktion die Arbeitgeber in den laufenden Verhandlungen zum Einlenken bewegt.






