Vom ADAC zur Allianz: Wie Jens Opitz seine Karriere strategisch formte
Esther SchülerVom ADAC zur Allianz: Wie Jens Opitz seine Karriere strategisch formte
Jens Opitz blickt auf eine lange und vielseitige Karriere zurück, die vom Automobilhandel über die Pannenhilfe bis hin zur Versicherungsbranche reicht. Sein beruflicher Werdegang begann 1983 und führte ihn in Schlüsselpositionen bei namhaften Unternehmen wie VW, dem ADAC und der Allianz. Kürzlich schilderte er, wie Mentoren und strategische Führungsaufgaben seinen Weg geprägt haben.
Sein Einstieg gelang Opitz 1983 im Automobilsektor, wo er im Teile- und Kundendienst für VW-, Audi- und Porsche-Vertragshändler tätig war. 1989 wechselte er zum ADAC und arbeitete sechs Jahre lang in der internationalen Notrufzentrale.
1995 trat er der Mercur Assistance bei, wo er zunächst das Netzwerkmanagement verantwortete, bevor er die Leitung der Service- und Notrufdienste übernahm. Unter seiner Führung entwickelte sich das Unternehmen zum größten Anbieter von Pannen- und Assistance-Dienstleistungen in Deutschland.
2001 vollzog sich der Wechsel in die Versicherungsbranche: Opitz stieg bei der Allianz ein und übernahm dort verschiedene Funktionen – als Geschäftsanalyst, als Six-Sigma-Black-Belt-Projektleiter und als bevollmächtigter Zeichnungsberechtigter. Zudem fungierte er als technische Schnittstelle zwischen der Allianz-Zentrale und den operativen Teams und wirkte in Arbeitsgruppen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) mit. Ein herausragendes Projekt war die Leitung der Einführung der neuen KV-Cloud-Lösung im Rahmen der SPN-Initiative (Werkstattmanagement).
Rückblickend beschreibt Opitz seine Laufbahn als außerordentlich erfüllend. Ohne den Einfluss seines ehemaligen Kollegen Robert Seyfferth hätte sein Weg möglicherweise anders verlaufen, gibt er zu bedenken.
Opitz’ Karriere verdeutlicht die Verbindung zwischen automobiltechnischem Know-how, Notfalldiensten und Führungsverantwortung in der Versicherungswelt. Seine Tätigkeiten bei Mercur Assistance und der Allianz zeigen durchgehend ein Engagement für operatives Wachstum und Prozessoptimierung. Heute blickt er auf ein Berufsleben zurück, das von Zusammenarbeit und strategischer Wirkung geprägt war.






