29 June 2026, 20:17

VBU warnt vor Reform der Minijobs: "Schaden für Arbeitgeber und Beschäftigte"

Minijob-Reform: Baden-Württembergischer Unternehmensverband fordert Stopp

VBU warnt vor Reform der Minijobs: "Schaden für Arbeitgeber und Beschäftigte"

Der Verband Badischer Unternehmen und Organisationen (VBU) hat die Bundesregierung aufgefordert, ihre Pläne zur Reform des Minijob-Systems in Deutschland fallen zu lassen. Die Organisation argumentiert, dass Änderungen bei den Regeln für geringfügige Beschäftigung sowohl Unternehmen als auch Arbeitnehmern schaden würden.

Der VBU warnt, dass eine Abschaffung oder Einschränkung von Minijobs wie eine „versteckte Steuer- und Abgaben-Erhöhung“ wirken würde. Arbeitnehmer hätten am Ende weniger Nettolohn zur Verfügung, während Arbeitgeber mit höheren Lohnkosten, mehr Bürokratie und weniger Flexibilität konfrontiert wären. Diese Jobs sind derzeit unverzichtbar, um saisonale Spitzen und kurzfristige Personalengpässe in Branchen wie Handwerk, Einzelhandel, Gastronomie und sozialen Diensten zu bewältigen.

Laut Verband würde die Streichung der Minijobs den bestehenden Fachkräftemangel weiter verschärfen. Zudem würde die Wettbewerbsfähigkeit vieler kleiner und mittlerer Unternehmen geschwächt. Statt das System zu reformieren, fordert der VBU die Regierung auf, Bürokratie abzubauen und die Belastungen für Unternehmen zu verringern.

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Bisher wurde noch keine endgültige Entscheidung über die Reform getroffen. Die Haltung des VBU unterstreicht die potenziellen Risiken für Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichermaßen. Die Debatte über Minijobs bleibt weiterhin ungelöst, während die Diskussionen andauern.

Quelle