01 May 2026, 12:12

"Unsere Jobs zuerst!" – DGB ruft zur Maikundgebung 2026 in Wiesbaden auf

Plakat mit einem britischen Granitarbeiter vor einem Berg- und Baumhintergrund, mit der Aufschrift "Was unser Freihandel bedeutet - Britischer Granitarbeiter - Die Fair-Wage-Klausel ist in Ordnung, aber ich will Arbeit."

"Unsere Jobs zuerst!" – DGB ruft zur Maikundgebung 2026 in Wiesbaden auf

Große Maikundgebung am 1. Mai 2026 auf dem Wiesbadener Kranzplatz

Am 1. Mai 2026 findet auf dem Wiesbadener Kranzplatz eine große Maikundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) statt. Unter dem Motto "Unsere Jobs zuerst, eure Profite danach" versammeln sich dort Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, um auf wachsende wirtschaftliche Sorgen und die Angst vor Jobverlusten aufmerksam zu machen.

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Die Veranstaltung beginnt um 11:00 Uhr mit Reden von Gewerkschaftsvertretern und einem Live-Auftritt der Band Fingerprint File. Neben dem Hauptprogramm gibt es Informationsstände, familienfreundliche Aktivitäten und kulinarische Angebote.

Sascha Schmidt, Vorsitzender des DGB Wiesbaden-Rheingau-Taunus, forderte Arbeitgeber auf, stärker in ihre Belegschaften zu investieren, Arbeitsplätze zu sichern und mehr Verantwortung zu übernehmen. Der DGB betont, dass die Beschäftigten die Wirtschaft tragen und nicht für Wirtschaftskrisen verantwortlich gemacht werden dürfen.

Kritisch äußerte sich die Gewerkschaft auch zu den aktuellen Reformdebatten auf Bundesebene. Funktionäre warnten davor, den Sozialstaat als Verhandlungsmasse zu instrumentalisieren, und unterstrichen, dass soziale Absicherung Priorität haben müsse.

Der Tag der Arbeit ist seit jeher eine Plattform, auf der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ihre Forderungen stellen und die öffentliche Meinung einfangen. Die diesjährige Kundgebung in Wiesbaden wird sich auf Arbeitsplatzsicherheit, faire Löhne und den Widerstand gegen politische Maßnahmen konzentrieren, die Arbeitnehmerrechte aushöhlen. Ziel der Veranstaltung ist es, Beschäftigte zu vereinen, um stärkere Schutzmechanismen und mehr Verantwortung seitens der Arbeitgeber einzufordern.

Quelle