24 May 2026, 10:09

Trier krönt sich nach dramatischem Finale zum 15. Mal zum Landespokalsieger

Pokalfight in Trier: Eintracht holt den Titel

Trier krönt sich nach dramatischem Finale zum 15. Mal zum Landespokalsieger

Trier holt zum 15. Mal den Landespokal nach hart umkämpftem 1:0 gegen TuS Koblenz

Der entscheidende Treffer gelang spät: Noah Herber traf in der 82. Minute zum Sieg. In einer nervenaufreibenden Schlussphase gab es noch eine Rote Karte und einen Platzverweis für Koblenzer Trainer Michael Stahl, als die Emotionen in der Nachspielzeit hochkochten.

Vor rund 9.000 Zuschauern im Trierer Moselstadion – darunter fast 2.000 mitgereiste Koblenzer Fans – dominierte Trier von Beginn an den Ballbesitz, fand aber nur schwer Lücken in der gut organisierten Abwehr der Gäste. Koblenz hingegen zeigte sich offensiv harmlos und kreierte in der ersten Halbzeit kaum nennenswerte Torchancen.

Die Partie entschied sich erst spät, als Herber acht Minuten vor Schluss das 1:0 erzielte. In der Nachspielzeit kochten die Gemüter über: Dami Grgić sah nach einem brutalen Foul die direkte Rote Karte, es folgte ein Handgemenge – und schließlich musste auch Stahl nach einem Platzverweis die Trainerbank verlassen.

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Mit routiniertem Spiel in den entscheidenden Momenten sicherte sich Trier den verdienten Sieg. Der Triumph bringt nicht nur den 15. Landespokal-Titel, sondern auch die Qualifikation für den DFB-Pokal in der kommenden Saison.

Damit festigt Trier seine Vorherrschaft im Wettbewerb – es war bereits der 15. Pokalsieg in der Vereinsgeschichte. Die Teilnahme am DFB-Pokal eröffnet nun die Chance auf eine lukrative Auslosung. Für Koblenz hingegen trübten die späten Disziplinprobleme die ansonsten solide Defensiveistung.

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