Stadtwerke Dreieich und Neu-Isenburg gründen Joint Venture für Energiewende und Versorgungssicherheit
Carmine WeißStadtwerke Dreieich und Neu-Isenburg gründen Joint Venture für Energiewende und Versorgungssicherheit
Stadtwerke Dreieich und Stadtwerke Neu-Isenburg gründen gemeinsames Unternehmen für mehr Energie- und Versorgungssicherheit
Die Stadtwerke Dreieich und die Stadtwerke Neu-Isenburg haben ein neues Joint Venture ins Leben gerufen, um die lokale Energie- und Versorgungsinfrastruktur zu stärken. Die unter dem Namen Stadtwerke-Netzdienste Dreieich und Neu-Isenburg GmbH geführte Gesellschaft wird ihren Betrieb offiziell am 1. Januar 2024 aufnehmen. Beide kommunalen Versorger halten jeweils gleiche Anteile am Unternehmen, das sich zum Ziel setzt, die Infrastruktur zu modernisieren und die Energiewende voranzutreiben.
Die Zusammenarbeit der beiden Stadtwerke entwickelt sich seit 2018 kontinuierlich weiter. Steigende Anforderungen durch die Energiewende sowie ein Mangel an Fachkräften veranlassten sie, ihre Ressourcen zu bündeln. Das neue Unternehmen wird künftig Netzbetrieb, Planung und Infrastruktur für Strom, Gas, Wasser und Wärme übernehmen – inklusive Wasserförderung, Messdienstleistungen und technischen Support.
Das Joint Venture startet mit rund 75 Mitarbeitenden, von denen mindestens die Hälfte bereits mit dem Standort in der Eisenbahnstraße 140 in Dreieich vertraut ist. Als duale Geschäftsführung übernehmen Uwe Hildebrandt und Denis Wiesner die Leitung. Ihr Fokus liegt darauf, die lokalen Versorgungsnetze zukunftsfähig zu gestalten und gleichzeitig den Personalbestand auszubauen.
Für die Kundschaft beider Stadtwerke ändert sich nichts am bewährten Service. Zudem soll das Unternehmen den Fortschritt der Energiewende beschleunigen und so eine zuverlässige sowie nachhaltige Infrastruktur für die Region sichern.
Ab Anfang 2024 nimmt das neue Unternehmen seine Arbeit am bestehenden Standort der Stadtwerke Dreieich auf. Geplant sind Investitionen in den Netzausbau und die Personalentwicklung, um den künftigen Energiebedarf zu decken. Die Partnerschaft zielt darauf ab, die Versorgungssicherheit zu gewährleisten und gleichzeitig den Umstieg auf erneuerbare Energien zu unterstützen.






