27 March 2026, 04:13

Stadt plant Verlängerung der Straße Am Bergfried – doch wann kommt die Umsetzung?

Eine Kreisverkehres in einer Stadt mit parkenden Autos, Gebäuden, Strommasten, Schildern, Bäumen, Hügeln und einem klaren blauen Himmel.

Stadt plant Verlängerung der Straße Am Bergfried – doch wann kommt die Umsetzung?

Die Stadt hat erste Pläne für die Verlängerung der Straße Am Bergfried bis hin zur Darmstadtstraße vorgestellt. Erste Gespräche über das Projekt begannen vor etwa zwei Jahrzehnten, doch konkrete Zeitpläne für die Umsetzung sind nach wie vor unklar. Die zuständigen Stellen werden die Entwürfe nun Ende April zur Prüfung vorlegen.

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Die Verlängerung umfasst einen neuen Kreisverkehr an der Kreuzung von Darmstadtstraße, Egelsbachstraße und der verlängerten Am Bergfried. Mit einem Durchmesser von 32 Metern soll er auch größeren Fahrzeugen eine bessere Durchfahrt ermöglichen. Die Baukosten für den Kreisverkehr werden auf etwa 1,2 Millionen Euro geschätzt, während die Anschlussstraße voraussichtlich 1,85 Millionen Euro kosten wird.

Ein 200 Meter langer Abschnitt der verlängerten Straße wird als Einbahnstraßensystem geführt, wobei die Fahrtrichtung je nach Tageszeit wechselt. Daneben entsteht ein physisch abgetrennter, zweispuriger Radweg für mehr Sicherheit im Radverkehr. Die Pläne sehen zudem einen Parkplatz mit 15 Stellplätzen am südlichen Rand des Friedhofs vor.

Der Umwelt-, Bau- und Verkehrsausschuss der Stadt wird die vorläufigen Entwürfe am 24. April 2023 prüfen. Anschließend wird der Stadtrat am 16. Mai 2023 über das Projekt abstimmen. Im Rahmen der Umgestaltung wird der bestehende Fußgängerüberweg an der Darmstadtstraße etwa 20 Meter südlich des neuen Kreisverkehrs verlegt.

Falls das Vorhaben genehmigt wird, würde es den Verkehrsfluss zwischen Am Bergfried und der Darmstadtstraße neu ordnen. Das Projekt umfasst eine dedizierte Radverkehrsinfrastruktur, einen verlegten Fußgängerüberweg sowie einen kleinen Parkplatz in Friedhofsnähe. Die Gesamtkosten für Kreisverkehr und Straßenbauarbeiten belaufen sich voraussichtlich auf knapp 3,1 Millionen Euro.

Quelle