23 May 2026, 16:15

Sachsen-Anhalt setzt neue Klimaschutz-Prioritäten für zukünftige Infrastrukturprojekte

Wissenschaftlicher Beirat für Klimaschutz für neue Amtszeit ernannt - Impulse für zukunftsfähige Infrastrukturinvestitionen übergeben

Sachsen-Anhalt setzt neue Klimaschutz-Prioritäten für zukünftige Infrastrukturprojekte

Wissenschaftlicher Beirat für Klimaschutz in Sachsen-Anhalt legt Schwerpunkte für zukünftige Infrastruktur fest

Der Wissenschaftliche Beirat für Klimaschutz in Sachsen-Anhalt hat zentrale Prioritäten für die künftige Infrastruktur des Landes skizziert. In einem neu eingereichten Positionspapier zum Sondervermögen Infrastrukturgesetz (Infra-SVG) wandten sich die Expertinnen und Experten an Prof. Dr. Armin Willingmann. Die Empfehlungen des Gremiums zielen darauf ab, die Versorgungssicherheit zu stärken und gleichzeitig den Wandel hin zu einer klimafreundlichen Wirtschaft voranzutreiben.

Die neue Amtszeit des Beirats beginnt am 1. Juli 2026 und steht im Zeichen der nachhaltigen Entwicklung Sachsen-Anhalts. Zu seinen Aufgaben gehört die Beratung der Landesregierung in den Bereichen Energie, Klimaschutz und langfristige wirtschaftliche Resilienz. Wissenschaftliche Expertise soll dabei eine zentrale Rolle bei der Gestaltung von Politiken spielen, die der Region dauerhafte Vorteile sichern.

Im Positionspapier werden vier zentrale Investitionsbereiche hervorgehoben: moderne Energie- und Heizsysteme, Wasserstofftechnologien, emissionsarmer öffentlicher Verkehr sowie nachhaltiges Bauen. Die Mittel sollten in den Aufbau widerstandsfähiger, leistungsfähiger Infrastrukturen fließen, die Abhängigkeiten verringern und Innovationen fördern. Der Beirat stützt seine Vorschläge dabei auf den Klimaschutz-Fachplan des Landes sowie auf Erkenntnisse aus dem Zukunfts- und Klimaschutzkongress.

Über konkrete Projekte hinaus betont der Beirat die Notwendigkeit strategischer, langfristiger Planung. Investitionen müssten mit den Klimazielen in Einklang gebracht werden und gleichzeitig die regionale Wertschöpfung stärken. Durch seine fortlaufende Begleitung soll sichergestellt werden, dass das Sondervermögen zielgerichtet eingesetzt wird und Infrastrukturmaßnahmen messbare wirtschaftliche wie ökologische Erfolge erzielen.

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Die Empfehlungen des Beirats verknüpfen Infrastrukturmodernisierungen mit übergeordneten Zielen wie Energiesouveränität und Klimaschutz. Durch die Verknüpfung von Innovation und nachhaltiger Entwicklung strebt Sachsen-Anhalt an, sowohl wirtschaftliches Wachstum als auch ökologischen Fortschritt zu sichern. Die Landesregierung wird die Vorschläge nun prüfen, um über weitere Schritte bei Finanzierung und Umsetzung zu entscheiden.

Quelle