Rüsselsheim sichert 235.400 Euro für soziale Projekte bis 2026
Rüsselsheim am Main hat zusätzliche Fördergelder in Höhe von 235.400 Euro für seine kommunalen Entwicklungsprojekte eingeworben. Die neue Förderung, die von Katrin Hechler, Staatssekretärin im hessischen Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales, bekannt gegeben wurde, sichert die Unterstützung bis Ende 2026. Bürgermeister Murat Karakaya betonte, dass diese Mittel der Stadt ermöglichen werden, ihre laufenden Bemühungen um die Schaffung gleicher Chancen für die Bürgerinnen und Bürger weiter auszubauen.
Die kommunale Arbeit in Rüsselsheim begann mit einer Anfangsförderung von 588.500 Euro für den Zeitraum von 2020 bis 2024. Mit diesem Geld wurde das Nachbarschafts- und Familienzentrum im Berliner Viertel eingerichtet, das in Kooperation mit der SPV Gemeindpsychiatrische Angebote gGmbH betrieben wird. Das Zentrum bietet lokale Programme an, darunter Familientreffen und offene Sprechstunden zu Themen wie Wohnen, Bildung und soziale Dienstleistungen.
Im Herbst 2023 eröffnete Rüsselsheim ein neues Jugend- und Gemeinschaftszentrum in der Innenstadt. Der Raum bietet regelmäßige Aktivitäten wie ein Lerncafé, offene Beratungen zu Alltagsfragen und einen internationalen Frauengesprächskreis. Diese Angebote zielen darauf ab, die Bewohnerinnen und Bewohner dabei zu unterstützen, den Übergang von der Inanspruchnahme von Hilfe hin zu einer aktiven Teilhabe an der Gesellschaft zu schaffen.
Die jüngste Förderzusage stellt sicher, dass diese Projekte bis 2026 fortgeführt werden können. Der Ansatz der Stadt konzentriert sich auf langfristiges bürgerschaftliches Engagement, wobei die Programme darauf ausgelegt sind, den Menschen die Werkzeuge an die Hand zu geben, die sie für eine stabile Zukunft benötigen.
Die verlängerte Förderung wird Rüsselsheim helfen, seine Gemeinschaftsinitiativen in den nächsten beiden Jahren aufrechtzuerhalten. Die städtischen Projekte, darunter das Nachbarschafts- und Familienzentrum sowie das Jugendzentrum, bieten direkte Unterstützung für Familien, junge Menschen und Anwohner. Verantwortliche haben hervorgehoben, dass diese Maßnahmen entscheidend sind, um soziale Integration und Eigenständigkeit in der Region zu fördern.






