24 March 2026, 14:13

Rüsselsheim erinnert mit Plakatausstellung an Hiroshima und Nagasaki

Demonstranten halten Schilder und Fahnen mit der Aufschrift 'Fukushima Hiroshima Nagasaki Atomod' vor dem Brandenburger Tor in Berlin, Deutschland, wobei die Säulen und Statuen des Monuments im Hintergrund zu sehen sind.

Rüsselsheim erinnert mit Plakatausstellung an Hiroshima und Nagasaki

Bewegende Plakatausstellung zu den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki eröffnet am 17. Juni in Rüsselsheim am Main

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Vom 17. Juni bis zum 10. Juli zeigt eine eindrucksvolle Plakatausstellung im Foyer des Rüsselsheimer Rathaus die verheerenden Folgen der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki. Die kostenlose Schau, die für alle Interessierten zugänglich ist, thematisiert die Zerstörungskraft nuklearer Waffen und wirbt für globale Abrüstung.

Die unter dem Titel "Die Atombomben von Hiroshima und Nagasaki" stehende Ausstellung wird am Eröffnungsabend um 17:00 Uhr von Bürgermeister Patrick Burghardt feierlich eröffnet. Im Anschluss spricht Roland Blach von der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) über aktuelle geopolitische Spannungen und die Dringlichkeit der nuklearen Abrüstung.

Veranstalter ist das internationale Städtenetzwerk "Bürgermeister für den Frieden", das mit über 8.000 Mitgliedskommunen weltweit für eine atomwaffenfreie Zukunft kämpft. Besonders engagiert sind dabei Japan, die USA und Italien, während Deutschland mit rund 600 Städten vertreten ist. Rüsselsheim am Main schloss sich der Initiative im März 2019 an.

Die Ausstellung kann während der regulären Öffnungszeiten des Rathauses bis zum 10. Juli besichtigt werden.

Mit historischen Dokumenten und eindringlichen Bildern dient die Schau nicht nur der Erinnerung, sondern ist auch ein dringender Appell zum Handeln. Indem sie die grausamen Konsequenzen eines Atomkriegs vor Augen führt, unterstreicht sie die Notwendigkeit von Abrüstung – und zeigt zugleich das anhaltende Engagement Rüsselsheims für den Frieden im Rahmen von "Bürgermeister für den Frieden".

Quelle