Rödermark begrüßt 86 neue Bürger aus 22 Ländern in feierlicher Zeremonie
Esther SchülerRödermark begrüßt 86 neue Bürger aus 22 Ländern in feierlicher Zeremonie
Rödermark begrüßt 86 neue Bürgerinnen und Bürger aus 22 Ländern
Am 23. Mai 2024 hat Rödermark in einer feierlichen Zeremonie 86 neue Bürgerinnen und Bürger willkommen geheißen. Die Veranstaltung knüpfte an die langjährige Tradition der Gemeinde an, Einbürgerungsfeiern auszurichten – passend zum 75. Jubiläum des deutschen Grundgesetzes. Unter den Neubürgerinnen und Neubürgern befanden sich Menschen mit Wurzeln in der Tschechischen Republik, Kroatien, Pakistan und der Türkei.
Die Feier fand im Rödermarker Rathaus statt, wo Bürgermeister Jörg Rotter jeder neuen Bürgerin und jedem neuen Bürger eine kleine Ausgabe des Grundgesetzes überreichte. Diese symbolträchtige Geste unterstrich die Bedeutung des Dokuments als Fundament der deutschen Demokratie. Für den musikalischen Rahmen sorgten die Europa Song Group und die Jazz-03-Combo.
In seiner Rede betonte Sven Sulzmann, Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung, die Bedeutung des 75-jährigen Bestehens des Grundgesetzes. Er rief die neuen Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich aktiv am demokratischen Leben und Gemeinschaftsgeschehen in Rödermark zu beteiligen. Zwar lagen keine genauen Zahlen zu Einbürgerungen aus Afghanistan, Syrien und der Türkei vor, doch etwa 45 Prozent der 86 Neubürgerinnen und Neubürger haben familiäre Wurzeln in diesen drei Ländern.
Rödermark hält seit Jahren an der Tradition fest, die Einbürgerungsfeiern am 23. Mai und nicht wie anderswo zu Weihnachten zu begehen. Die Veranstaltung unterstreicht das Engagement der Stadt für Integration und gesellschaftliche Teilhabe ihrer neuen Mitglieder.
Die diesjährige Feier bereicherte die Rödermarker Gemeinschaft um 86 Menschen mit vielfältigen Hintergründen. Mit dem Grundgesetz in der Hand wurden die neuen Bürgerinnen und Bürger ermutigt, sich in die lokale Demokratie einzubringen. Der Ansatz der Stadt spiegelt ihre kontinuierlichen Bemühungen wider, Inklusion und gemeinsame demokratische Werte zu fördern.






