Rhein und Söder besuchen Glaabsbräu: Wie die Politik die Braubranche stärken will
Carmine WeißRhein und Söder besuchen Glaabsbräu: Wie die Politik die Braubranche stärken will
Die Ministerpräsidenten von Hessen und Bayern, Boris Rhein und Markus Söder, haben kürzlich die Glaabsbräu besichtigt, die älteste Brauerei in Südhessen. Während ihres Besuchs trugen sie sich in das Goldene Buch der Stadt Seligenstadt ein und sprachen über die Herausforderungen, vor denen die deutsche Braubranche und die Gesamtwirtschaft stehen.
Rhein und Söder informierten sich zunächst bei einer Führung durch die traditionsreiche Brauerei, bevor sie ihre Stellungnahmen abgaben. Beide Politiker räumten ein, dass die Brauer in den letzten Jahren mit erheblichen Schwierigkeiten zu kämpfen hatten. Rhein verwies dabei insbesondere auf die Lockdowns und steigende Kosten als zentrale Belastungsfaktoren für die Branche.
Der hessische Ministerpräsident betonte zudem die Bedeutung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) als Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Er hob ihre Rolle bei Innovation und gesellschaftlichem Engagement hervor. Rhein ging noch einen Schritt weiter und forderte, das Land solle wieder mehr Vertrauen in den Fortschritt gewinnen.
Söder pflichtete dem Gedanken der Zusammenarbeit bei und verwies auf die engen Verbindungen zwischen Bayern und Hessen. Er unterstrich gemeinsame Prioritäten, die beide Länder im Einsatz für die heimische Wirtschaft verbinden.
Zum Abschluss des Besuchs versicherte Rhein, dass die Politik die Braubranche weiterhin unterstützen werde. Seine Äußerungen machten deutlich, dass laufend an Lösungen für die wirtschaftlichen Belastungen der Unternehmen gearbeitet wird. Das Treffen unterstrich damit das Bekenntnis zu regionalen Industrien und der länderübergreifenden Zusammenarbeit.






