Rechtsextremismus-Prävention in Hessen: Korex verzeichnet neunstufigen Anstieg der Aktivitäten
Esther SchülerRechtsextremismus-Prävention in Hessen: Korex verzeichnet neunstufigen Anstieg der Aktivitäten
Das Kompetenzzentrum gegen Rechtsextremismus (Korex) verzeichnet in Hessen einen deutlichen Aktivitätsanstieg. 2024 stieg die Zahl seiner Veranstaltungen im Vergleich zu zwei Jahren zuvor um mehr als das Neunfache. Der Zuwachs folgt auf einen Regierungswechsel Anfang 2024 und eine wachsende Nachfrage nach Präventionsarbeit.
Das 2008 gegründete Korex spezialisiert sich auf Schulungen und Beratungsangebote zur Bekämpfung von Rechtsextremismus. Seine Arbeit umfasst Schulen, Polizeibehörden, Feuerwehren und Sportvereine – mit einem starken Fokus auf Bildungsarbeit. Im vergangenen Jahr führte die Einrichtung 281 Veranstaltungen durch – fünfmal so viele wie die 55 im Jahr 2021.
Alleine 2024 realisierte Korex 166 Initiativen im Kultur- und Bildungsbereich, nach nur 18 im Vorjahr. Der starke Anstieg fällt mit dem Regierungswechsel in Hessen zu Beginn dieses Jahres zusammen. Zwar ging die Gesamtzahl der Veranstaltungen leicht von 259 im Jahr 2023 zurück, dennoch markieren die aktuellen Zahlen eine deutliche Ausweitung der Aktivitäten.
Ein aktuelles Beispiel war ein Vortrag von Korex-Leiter Sven Daniel am Georg-Büchner-Gymnasium in Bad Vilbel. Die Veranstaltung thematisierte rechtsextreme Aktivitäten in sozialen Medien und unterstrich das anhaltende Engagement des Zentrums an Schulen.
Die Daten zeigen einen klaren Aufwärtstrend in der Aufklärungsarbeit von Korex. Mit 281 Veranstaltungen im Jahr 2024 hat das Zentrum seine Präventionsarbeit in verschiedenen Bereichen deutlich ausgebaut. Der Anstieg spiegelt sowohl die gestiegene Nachfrage als auch die verstärkten Bemühungen wider, Extremismus in Hessen entgegenzuwirken.






