22 March 2026, 22:10

Rasante Verfolgungsjagd durch zwei Bundesländer endet mit spektakulärer Festnahme

Eine belebte Straße mit Fahrzeugen, eine Brücke mit Geländern und Treppen, Laternen, Verkehrszeichen, Informationsschilder, Bäume, Gebäude und ein bewölkter Himmel.

Rasante Verfolgungsjagd durch zwei Bundesländer endet mit spektakulärer Festnahme

50-Jähriger Schweizer führt Polizei durch zwei Bundesländer – rasante Verfolgungsjagd endet mit Festnahme

Ein 50-jähriger Schweizer hat die Polizei in den frühen Morgenstunden des Dienstags, 19. März 2026, auf eine gefährliche Hochgeschwindigkeitsjagd durch zwei österreichische Bundesländer geführt. Die Verfolgung begann in Wals-Salzburg und endete mit seiner Festnahme auf einem Rastplatz, nachdem er sich weigerte, mit den Beamten zu kooperieren.

Auslöser war eine routinemäßige Verkehrskontrolle nahe Wals-Salzburg, von der der Mann flüchtete. Auf den Autobahnen A1 und A10 erreichte er Geschwindigkeiten von bis zu 220 km/h, woraufhin die Polizei aus Salzburg und Oberösterreich eine abgestimmte Aktion einleitete. Straßenblockaden in Bischofshofen und Grieß im Pinzgau konnte der Fahrer umgehen – während der Fahrt warf er zudem Gegenstände aus seinem Jeep und beschädigte dabei einen Streifenwagen.

Während der Verfolgung fuhr der Mann mehrfach in den Gegenverkehr und gefährdete so andere Autofahrer. Zwei Polizeifahrzeuge und sein eigener Jeep wurden beschädigt, bevor er schließlich auf einem Rastplatz anhielt. Die Beamten umstellten das Fahrzeug, doch der Mann weigerte sich auszusteigen, woraufhin es zu einer Pattsituation kam.

Bei der Festnahme bestätigte ein vorläufiger Drogentest, dass er unter Drogeneinfluss stand. Später wurden in seinem Jeep kleinere Mengen an Betäubungsmitteln gefunden. Ein Polizist und der Verdächtige erlitten während der Verfolgung leichte Verletzungen.

Der Mann stammt ursprünglich aus dem Bezirk Kirchdorf in Oberösterreich, was die anfängliche Zusammenarbeit der Polizeibehörden beider Bundesländer erklärt. Die Einsatzleitung oblag den Salzburger Behörden, während Oberösterreich Unterstützung leistete.

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Der Verdächtige bleibt vorerst in Untersuchungshaft, während die Ermittler prüfen, ob eine Freilassung gegen Kaution möglich ist. Gegen ihn wird wegen Drogenbesitzes, gefährlicher Fahrweise und Widerstands gegen die Staatsgewalt weiter ermittelt. Die Verfolgungsjagd führte zu leichten Verletzungen und erheblichen Sachschäden an mehreren Fahrzeugen.

Quelle