Ralf Peters geht in Rente – ein Pionier des digitalen Schadenmanagements
Esther SchülerRalf Peters geht in Rente – ein Pionier des digitalen Schadenmanagements
Ralf Peters, eine bekannte Persönlichkeit in der Automobil- und Schadenmanagementbranche, ist am 31. Mai 2023 offiziell in den Ruhestand getreten. Über drei Jahrzehnte hinweg entwickelte er sich zu einem anerkannten Experten für digitale Lösungen, Berechnungssoftware und Datenübertragung im Schadenabwicklungsprozess. Seine Beiträge hinterließen nachhaltige Spuren in der Branche.
Peters widmete seine gesamte Karriere der Weiterentwicklung des Schadenmanagements. Er spezialisierte sich auf Software, Datensysteme und K&L-Workshops und erwarb sich den Ruf eines gefragten Fachmanns. Sein Einfluss erstreckte sich auf große Unternehmen wie Akzo Nobel, Sikkens, DMS-Deutschland und die Global Automotive Service GmbH (G.A.S.), selbst nach seinem Rückzug aus der Vollzeitbeschäftigung.
2011 war er Mitbegründer der ersten Schadenmeile Deutschlands – ein Projekt, das die Organisation von Schadenservices grundlegend veränderte. Zwar existiert die ursprüngliche 1. Deutsche Schadenmeile nicht mehr in ihrer ersten Form, doch ähnliche Dienstleistungen werden heute von anderen Anbietern angeboten.
Bis zum Ende seiner Karriere blieb seine Expertise gefragt. 2023 präsentierte er noch die Partnerschaft Acoat Selected Intense gemeinsam mit Kai Gräper. Für denselben Zeitraum war geplant, dass er ab September in Teilzeit für ein Schadenmanagementunternehmen weiterarbeiten würde.
Peters spielte eine zentrale Rolle bei der Entwicklung digitaler Tools für die Schadenberechnung und -kommunikation. Seine Arbeit trug maßgeblich dazu bei, Prozesse in der Branche zu optimieren, was ihm großen Respekt unter Kollegen und Unternehmen einbrachte.
Obwohl er sich aus dem Berufsleben zurückgezogen hat, bleibt Peters der Branche durch Beratungstätigkeiten und laufende Projekte verbunden. Sein Erbe umfasst Fortschritte in der digitalen Schadenabwicklung sowie die Schaffung der ersten Schadenmeile Deutschlands. Die Branche profitiert weiterhin von den Systemen und Partnerschaften, die er mitaufgebaut hat.






