Papst Leo überrascht mit Humor und Lockerheit bei öffentlichen Auftritten
Hilma PergandePapst Leo überrascht mit Humor und Lockerheit bei öffentlichen Auftritten
Papst Leo zeigte bei einer Reihe öffentlicher Auftritte eine lockere und humorvolle Seite. Seine Bemerkungen reichten von Sport über Journalismus bis hin zu seiner eigenen Kleidung – und unterstrichen dabei seine spielerische Art in den unterschiedlichsten Situationen.
Bei einem Treffen mit dem Tennisstar Jannik Sinner bemerkte der Papst scherzhaft, seine weiße Soutane würde perfekt auf das Rasenturnier in Wimbledon passen. Später, als er nach einem Wohltätigkeits-Tennismatch gefragt wurde, spielte er auf die Exklusivität an: „Wir können nicht einfach Sinner einladen.“
An anderer Stelle reagierte er auf einen Zuruf für die Chicago Cubs mit einem trockenen „Die haben verloren!“ Auch zu seinen Fußballsympathien äußerte er sich klar – ein Fan der römischen Vereine sei er nicht. Als eine Journalistin ihren Ruhestand ankündigte, konterte er mit einem Augenzwinkern: „Sie haben dieses Geschenk offenbar erhalten; einige von uns werden weiterarbeiten müssen.“
Vor einer Predigt auf Italienisch warf er ein: „Betet um die Gabe des Heiligen Geistes!“ Über die Reaktionen seines Publikums scherzte er: „Wenn der Applaus länger dauert als die Rede, muss ich wohl eine längere Rede halten!“ Zudem beschrieb er ein Tor in einem großen Stadion als einen Meilenstein im Leben jedes Spielers.
Die Äußerungen des Papstes brachten Leichtigkeit in seine Begegnungen. Seine Kommentare zu Sport, Arbeit und öffentlichem Auftreten zeigten eine nahbare und charmante Seite. Die Gespräche entstanden in einer Mischung aus offiziellen Anlässen und lockeren Begegnungen.






