Offenbach setzt klare Grenzen für Public-Viewing der WM 2026
Offenbach erlassen Sonderregeln für Public-Viewing der Fußball-WM 2026
Die Stadt Offenbach hat spezielle Vorschriften für öffentliche Übertragungen der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft der Männer 2026 im Freien bekannt gegeben. Unter strengen Auflagen sollen Live-Übertragungen der Spiele stattfinden, um Lärmbelästigungen und Störungen so gering wie möglich zu halten. Die Regelungen gelten vom 11. Juni bis zum 19. Juli und decken damit den gesamten Turnierzeitraum ab.
Erlaubt sind ausschließlich Live-Übertragungen der Spiele – Vorberichte und Wiederholungen sind untersagt. Die Übertragungen dürfen frühestens 15 Minuten vor Anpfiff beginnen und müssen spätestens 15 Minuten nach Abpfiff enden. Berücksichtigt werden Spiele mit Anpfiff zwischen 6 und 22 Uhr, wobei sonntags keine Übertragungen vor 12 Uhr mittags starten dürfen.
Ruhezeiten müssen eingehalten werden: An Wochentagen beginnt die Nachtruhe um Mitternacht, am Wochenende um 1 Uhr. Lärmintensive Aufräumarbeiten nach den Spielen sind verboten und müssen auf den nächsten Tag verschoben werden. Lautsprecher sind so zu positionieren, dass Anwohner nicht gestört werden, die Lautstärke ist auf das notwendige Minimum zu beschränken.
In den Public-Viewing-Bereichen sind bestimmte Gegenstände ausdrücklich verboten, darunter Vuvuzelas, Trillerpfeifen, Trommeln, Luftdruckhörner sowie sämtliche Pyrotechnik. Jede Veranstaltung muss eine verantwortliche Kontaktperson benennen, die für die Einhaltung der Regeln sorgt. Bei Überschreitung der Lärmgrenzen behält sich die Stadt vor, die Übertragung sofort zu unterbrechen.
Ziel der Vorschriften ist es, die Freude am Turnier mit dem Lärmschutz in Einklang zu bringen. Während der gesamten WM gelten für öffentliche Übertragungen diese Einschränkungen. Veranstalter, die sich nicht daran halten, müssen damit rechnen, dass ihre Events abgesagt werden.






