Neues Verkehrsmanagementzentrum im Rhein-Main-Gebiet soll Staus in Hessen reduzieren
Esther SchülerNeues Verkehrsmanagementzentrum im Rhein-Main-Gebiet soll Staus in Hessen reduzieren
Neues Verkehrsmanagementzentrum im Rhein-Main-Gebiet gestartet – für bessere Mobilität in Hessen
Im Rhein-Main-Gebiet hat ein neues Verkehrsmanagementzentrum seinen Betrieb aufgenommen, um den Verkehr in Hessen zu optimieren. Das Verkehrsmanagementzentrum RheinMain (VMZ RheinMain) nutzt Echtzeitdaten, um Straßen zu überwachen, Ampelschaltungen anzupassen und Autofahrer zu leiten. Derzeit ist es von montags bis freitags zwischen 6 und 20 Uhr in Betrieb.
Das Zentrum sammelt und analysiert aktuelle Verkehrsinformationen, darunter Fahrzeugbewegungen, Störungsmeldungen und Baustellen. Auf dieser Grundlage werden Ampelphasen optimiert, Umleitungsempfehlungen gegeben und präzise Fahrzeiten berechnet. Auch der Öffentliche Nahverkehr und das Radwegenetz werden in die Planung einbezogen.
Rund sieben Millionen Euro wurden in das Projekt investiert – für Strategieentwicklung, Technik und Umsetzung. Die Finanzierung übernahm das Bundesverkehrsministerium. Langfristig soll die Einrichtung zu einer landesweiten Verkehrssteuerungszentrale für ganz Hessen ausgebaut werden.
Digitale Werkzeuge und Vernetzung sind zentrale Elemente des Systems. Durch die Verarbeitung von Echtzeit-Mobilitätsdaten soll der Stau verringert und die Reiseeffizienz in der Region gesteigert werden.
Das VMZ RheinMain arbeitet derzeit an Wochentagen während der Hauptverkehrszeiten. Zu den Maßnahmen gehören adaptive Ampelschaltungen, Routenführung und Live-Verkehrsinformationen. Bei Erfolg könnte das Modell auf das gesamte Bundesland übertragen werden.






