Neue Videoreihe #ZwischenWelten erzählt die unbekannten Geschichten der Spätaussiedler
Esther SchülerNeue Videoreihe #ZwischenWelten erzählt die unbekannten Geschichten der Spätaussiedler
Eine neue Videoreihe mit dem Titel #ZwischenWelten ist gestartet, um die Geschichte und Erfahrungen der (Spät-)Aussiedler – der Deutschen aus der ehemaligen Sowjetunion – zu beleuchten. Das von Katharina Martin-Virolainen initiierte Projekt will ihre Schicksale in Deutschland bekannter machen.
Die Reihe entsteht in Zusammenarbeit mit dem Institut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (IKGDE), das die Initiative von Anfang an unterstützt hat. Die erste Folge feierte im Oktober Premiere und widmete sich dem Theater als zentralem Bestandteil des kulturellen Lebens. Im Mittelpunkt steht eine Dokumentation über das Russlanddeutsche Theater Niederstetten, inszeniert von Alexej Getmann, einem Filmemacher mit engen Bezügen zum deutschsprachigen Theater in Kasachstan.
Die zweite Folge erkundet die Herkunft des Begriffs Russlanddeutsche – ein Sammelbegriff für die ethnischen Deutschen aus der Sowjetunion – und erklärt, warum ihre Geschichte mehr Anerkennung verdient. Neben persönlichen Erzählungen bietet die Reihe Gespräche mit Expert:innen, künstlerische Begegnungen und Diskussionen über aktuelle Themen, die Spätaussiedler betreffen.
Gefördert wird #ZwischenWelten vom Hessischen Ministerium des Innern und für Sport, der Kulturabteilung für (Spät-)Aussiedler sowie der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Albina Nazarenus-Vetter, Geschäftsführerin des IKGDE, begleitete das Projekt von den ersten Ideen an und sieht darin einen wichtigen Schritt, um dieses kulturelle Erbe zu bewahren und zu vermitteln.
Ziel der Reihe ist es, das öffentliche Bewusstsein für die Situation der (Spät-)Aussiedler in Deutschland zu schärfen. Durch die Verbindung von persönlichen Schicksalen, Fachwissen und kulturellen Einblicken bietet sie einen tiefgründigen Blick auf eine Gemeinschaft, die in der öffentlichen Debatte oft zu wenig Beachtung findet. Alle Folgen sind über die Plattformen des IKGDE abrufbar.






