22 March 2026, 14:14

Neu-Isenburg zeigt Pläne für neues Kulturzentrum in der Hugenottenhalle

Großer Ausstellungssaal mit Tischen und Stühlen in Reihen, Absperrpoller mit Bändern, Blumenbouquets, Rednerpulte, Banner, einer Wand mit dem Buchstaben B und Deckenleuchten.

Neu-Isenburg zeigt Pläne für neues Kulturzentrum in der Hugenottenhalle

Neu-Isenburg treibt Pläne für Umwandlung der Hugenottenhalle in ein Kultur- und Bildungszentrum voran

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Die Stadt setzt ihre Vorhaben um, die historische Hugenottenhalle in ein modernes Kultur- und Bildungszentrum zu verwandeln. Das Projekt geht auf einen Gestaltungswettbewerb zurück, der auf Basis eines Beschlusses des Stadtrats aus dem Jahr 2021 initiiert wurde. Nun erhält die Öffentlichkeit bald die Gelegenheit, die Entwürfe für den denkmalgeschützten Standort zu begutachten.

Der Stadtrat hatte den Wettbewerb am 29. September 2021 mit dem Beschluss 19/0277 auf den Weg gebracht. Seither ist das Verfahren vorangeschritten: Am 7. Februar 2024 beauftragte der Rat die Stadtverwaltung, mögliche Finanzierungsmodelle zu prüfen. Bürgermeister Dirk Gene Hagelstein betonte, dass sämtliche Förder- und Finanzierungswege geprüft würden.

Entwürfe werden öffentlich ausgestellt Vom 28. August bis zum 1. September 2024 werden die eingereichten Pläne in der Hugenottenhalle selbst zu sehen sein. Die Ausstellung ist täglich von 11:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich vor Ort ein Bild von den Zukunftsvisionen für das Gebäude zu machen.

Stadtvertreter bestätigten, dass das Gelände nicht veräußert werde und räumten damit Spekulationen über externe Investoren aus. Es gebe keine Beteiligung chinesischer Investoren, und das Grundstück bleibe in öffentlichem Besitz, während die Sanierungspläne konkretisiert werden.

Die Präsentation der Entwürfe markiert einen wichtigen Meilenstein in der Neugestaltung der Hugenottenhalle. Nach der öffentlichen Begutachtung wird die Stadt die Pläne bewerten und parallel die Finanzierungsmöglichkeiten klären. Ziel bleibt es, ein zeitgemäßes Kultur- und Bildungszentrum zu schaffen – ohne dabei das historische Erbe des Ortes zu gefährden.

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