04 April 2026, 12:11

Neu-Isenburg prüft Kinderbetreuung und plant Nachmittagsausbau an der Buchenbuschschule

Kinder auf Spielgeräten in einem Park umgeben von Bäumen.

Neu-Isenburg prüft Kinderbetreuung und plant Nachmittagsausbau an der Buchenbuschschule

Neu-Isenburgs Erster Stadtrat Stefan Schmitt und die Leiterin des Fachbereichs Kinderbetreuung, Diana Flucke-Leber, haben alle städtischen Betreuungseinrichtungen besichtigt. Die Rundgänge dienten der Überprüfung der Abläufe, der Sammlung von Rückmeldungen sowie der Identifizierung von Verbesserungspotenzialen. Schmitt hatte im April 2022 die Leitung des Dezernats für Kinder übernommen und setzt sich seitdem mit den sich wandelnden Anforderungen in der lokalen Kinderbetreuung auseinander.

Während der Begehungen begutachteten Schmitt und Flucke-Leber die Gebäude, prüften die pädagogischen Konzepte und sprachen direkt mit Mitarbeitenden, Eltern und Kindern. Ziel war es, die täglichen Herausforderungen und Chancen in jeder Einrichtung besser zu verstehen.

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Ein zentrales Ergebnis der Besuche ist die Erweiterung der Nachmittagsbetreuung an der Buchenbuschschule im Siedlerheim. Zudem wurde die Trägerschaft für einen neuen Kindergarten im Stadtteil Süd neu vergeben, und für die Kita in der Gartenstraße wurden Bewerbungen für eine mögliche Übernahme durch einen freien Träger ausgeschrieben.

Die Zusammenarbeit mit kirchlichen und freien Trägern wurde gestärkt, auch wenn keine konkreten Daten vorliegen, wie viele Einrichtungen in Neu-Isenburg in kirchlicher oder privater Hand sind und wie ihre Qualität im Vergleich zu den städtischen Angeboten einzuordnen ist. Darüber hinaus wird die kommunale gemeinnützige Niki gGmbH zum 1. Januar 2024 aufgelöst – ihre Beschäftigten wechseln in das Angestelltenverhältnis der Stadt.

Trotz einer guten Ausgangsposition in der Kinderbetreuung bleibt die Stadt vor Herausforderungen gestellt. Die Umstrukturierung der Niki gGmbH und mögliche Veränderungen bei der Trägerschaft von Einrichtungen spiegeln die Anpassung an neue Anforderungen wider. Weitere Entscheidungen werden folgen, sobald die Verwaltung die gesammelten Eindrücke aus den Besuchen ausgewertet hat.

Quelle