15 May 2026, 22:12

Mönchengladbach diskutiert nachhaltige Wärmewende für das rheinische Revier

Tortendiagramm, das den globalen erneuerbaren Energieverbrauch im Jahr 2008 zeigt, aufgeschlüsselt nach Quellen wie fossile Brennstoffe, Kernenergie, Wasserkraft, Warmwasserheizung, Biomasse, Solarenergie, Geothermie und Biokraftstoffe.

Mönchengladbach diskutiert nachhaltige Wärmewende für das rheinische Revier

Regionale Wärmekonferenz in Mönchengladbach: Experten diskutieren nachhaltige Wende in der rheinischen Braunkohleregion

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Vom 27. bis 28. Januar 2026 fand in Mönchengladbach eine regionale Wärmekonferenz statt. Im Mittelpunkt standen die Zukunft der Wärmeversorgung im rheinischen Braunkohlerevier und konkrete Schritte für eine nachhaltige Transformation. Bürgermester Klaus Krützen aus Grevenbroich nahm teil, um die lokalen Bemühungen in diesem Wandel zu unterstreichen.

Die Konferenz konzentrierte sich auf Strategien für eine sichere und klimafreundliche Wärmeversorgung. Ein zentrales Thema war die Nutzung von Abwärme aus industriellen Prozessen, um Haushalte und Unternehmen zu beheizen. Zudem wurden Möglichkeiten erörtert, wie energieintensive Branchen – etwa Rechenzentren – für das Gelände des Kraftwerks Frimmersdorf gewonnen werden können.

Netzwerken spielte eine große Rolle: Vertreter aus Kommunen, Energieunternehmen und Forschung tauschten sich aus. Bürgermester Krützen betonte, wie wichtig lokale Initiativen sind, um die Wärmeeinwende voranzutreiben und gleichzeitig neue wirtschaftliche Chancen zu schaffen. Grevenbroichs Engagement diente dabei als Beispiel für Fortschritte in der Region.

Während der Veranstaltung wurde die Gründung der NEW Smart Grevenbroich GmbH bekannt gegeben. Das neue Unternehmen soll private Haushalte, Gewerbebetriebe und die Industrie in der Stadt langfristig mit nachhaltiger Wärme versorgen. Damit wird ein weiterer Schritt hin zu einer geringeren Abhängigkeit von herkömmlichen Energieträgern gemacht.

Die Konferenz unterstrich, wie entscheidend Zusammenarbeit für die Neugestaltung der Wärmeversorgung ist. Die NEW Smart Grevenbroich GmbH wird nun daran arbeiten, klimafreundliche Lösungen für die Region umzusetzen – unter anderem durch die Nutzung von Abwärme und industrielle Partnerschaften, um eine zuverlässige Energiezukunft zu sichern.

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