Mehringplatz nach 7-Millionen-Sanierung: Warum Anwohner:innen enttäuscht sind
Esther SchülerMehringplatz nach 7-Millionen-Sanierung: Warum Anwohner:innen enttäuscht sind
Mehringplatz in Berlin wurde bis 2022 für über 7 Millionen Euro umfassend saniert – doch Anwohner:innen berichten, dass sich im Viertel kaum sichtbare Verbesserungen ergeben haben. Nun soll eine öffentliche Diskussion die anhaltenden Probleme thematisieren.
An der Veranstaltung beteiligen sich prominente Vertreter:innen aus lokaler Politik und Aktivismus. Markus Liske, langjähriger Anwohner und Mitbegründer des Revolutionären Anwohnerrats, wird dabei sein. Auch Kerstin Wolter, Landesvorsitzende der Linken, nimmt an der Debatte teil.
Bestätigt ist zudem die Teilnahme von Katrin Schmidberger, der wohnungs- und mietpolitischen Sprecherin der Grünen, sowie Sevim Aydin, der SPD-Sprecherin für Wohnungs- und Mietpolitik. Die Diskussion wird von Uwe Rada und Rainer Rutz moderiert.
Finanzielle Mittel für solche Vorhaben stehen weiterhin über den Aktionsfonds des Programms „Sozialer Zusammenhalt“ zur Verfügung. Zudem ist seit 2023 ein Kiezhausmeister für das Gebiet zuständig, der sich um Instandhaltung und lokale Anliegen kümmert.
Ziel der Veranstaltung ist es, zu ergründen, warum die Sanierungen nicht die erhofften Veränderungen gebracht haben. Die Teilnehmenden werden vermutlich erörtern, wie bestehende Gelder und neue Rollen – etwa die des Kiezhausmeisters – die Bedürfnisse des Mehringplatzes besser bedienen können. Gesucht werden konkrete Lösungen für die anhaltenden Herausforderungen im Viertel.






