06 May 2026, 05:19

Mazda kämpft 2025 mit Absatzrückgang – doch Händler glänzen mit Rekordmargen

Balkendiagramm, das den Handel von Personenkraftwagen in den Vereinigten Staaten über verschiedene Zeiträume hinweg zeigt, mit unterschiedlich hohen Balken.

Mazda kämpft 2025 mit Absatzrückgang – doch Händler glänzen mit Rekordmargen

Mazda verzeichnete 2025 in Deutschland ein schwieriges Jahr mit einem Absatzrückgang von zehn Prozent. Dennoch erwies sich das Händlernetz des Unternehmens weiterhin profitabler als der Branchendurchschnitt. Mit ehrgeizigen Zielen und neuen Modellvorstellungen blickt der japanische Automobilhersteller nun optimistisch auf das Jahr 2026.

Zwischen Januar und November 2025 setzte Mazda in Deutschland 40.724 Fahrzeuge ab – ein Minus von zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit lag der Marktanteil der Marke bei 1,4 Prozent. Der durchschnittliche Listenpreis der Mazda-Modelle betrug in diesem Zeitraum 44.500 Euro.

Die deutsche Automobilbranche hatte 2025 insgesamt mit Herausforderungen zu kämpfen: Die durchschnittliche Umsatzrendite vor Steuern sank von 1,7 Prozent im Jahr 2024 auf 1,1 Prozent. Mazdas Händlernetz jedoch erzielte deutlich bessere Ergebnisse. Die durchschnittliche Vorsteuer-Marge lag bei 2,5 Prozent und damit deutlich über dem Branchenschnitt. Die besten 25 Prozent der Mazda-Händler erreichten sogar eine Marge von 7,0 Prozent.

Die überdurchschnittliche Profitabilität der Mazda-Händler ist seit über einem Jahrzehnt konstant. Faktoren wie die sechsjährige Herstellergarantie stärken das Vertrauen der Kunden und sorgen für eine stetige Nachfrage nach Serviceleistungen – was wiederum langfristig die Erträge der Händler sichert.

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Für 2026 hat sich Mazda ehrgeizige Ziele gesetzt: 50.000 Neuzulassungen und einen Marktanteil von 1,8 Prozent. Zwei Schlüsselmodelle sollen diesen Schub unterstützen: die dritte Generation des CX-5 sowie der komplett neu entwickelte, rein elektrische CX-6e. Beide ergänzen den kürzlich vorgestellten Mazda6e im Portfolio.

Mazdas Pläne für 2026 konzentrieren sich auf den Ausbau des Elektroangebots und eine Steigerung der Absatzzahlen. Das Händlernetz bleibt eine zentrale Stärke des Unternehmens und übertrifft die Branchendurchschnitte deutlich. Bei Erreichen der Ziele könnte Mazda im deutschen Markt wieder an Boden gewinnen.

Quelle