"Made in Hesse" zeigt globale Erfolgsgeschichten aus der Region
Letzten Mittwoch eröffnete Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke offiziell die Ausstellung "Made in Hesse – Globale Industriegeschichten" im Haus der Stadtgeschichte. Die Schau zeigt, wie Produkte, Marken und Ideen aus Hessen weltweit Einfluss gewannen und die Industriegeschichte prägten. Von Seifen über Farbstoffe bis zur Lithografie – die Innovationen der Region sind noch bis zum 16. Februar 2025 zu sehen.
Die Ausstellung entstand in enger Zusammenarbeit zwischen vier Museen, dem Hessischen Museumsverband und dem Hessischen Wirtschaftsarchiv. Auch Universitäten und private Sammler trugen bei und sorgten für eine vielfältige Sammlung an Exponaten und Geschichten. Bei der Eröffnung betonte Schwenke die zentrale Rolle Offenbachs und hob insbesondere die Erfolgsgeschichten des Seifenherstellers Kappus und des Chemieunternehmens Oehler hervor.
Der ehemalige hessische Ministerpräsident Volker Bouffier und Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori nahmen an der Eröffnung teil und unterstrichen die globale Strahlkraft der hessischen Industrie. Die Museums-Kuratorin Katja M. Schneider und Christina Reinsch, Geschäftsführerin des Hessischen Museumsverbands, führten in die Themen der Ausstellung ein und verknüpften dabei handwerkliche Tradition mit weltweitem Handel.
Ein digitaler Begleitkatalog zur Ausstellung ist unter www.made-in-hessen.online.de abrufbar und erweitert den Zugang über die physische Präsentation hinaus. Das Projekt ist zudem Teil übergreifender regionaler Initiativen wie "Kreisläufe der Zukunft", das im Rahmen des Programms "World Design Capital 2026 Frankfurt RheinMain" Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft in Design und Industrie erkundet.
Schwenke verwies zudem auf Offenbachs Beitrag zur Lithografie, die von Alois Senefelder erfunden wurde, und zeigte auf, wie die Stadt zu einem Zentrum für Druckinnovationen wurde. Die Ausstellung zeichnet diese Entwicklungen nach und macht deutlich, wie hessische Industrien globale Maßstäbe setzten.
Die Ausstellung "Made in Hesse" läuft noch bis zum 16. Februar 2025 und bietet Besuchern einen detaillierten Einblick in das industrielle Erbe der Region. Über physische Exponate und eine Online-Plattform verbindet sie lokale Leistungen mit ihrer internationalen Wirkung. Die Kooperation hinter dem Projekt spiegelt Hessens anhaltendes Engagement wider, sein industrielles Kulturgut zu bewahren und zu fördern.






