23 April 2026, 20:11

Lörrach verschärft 2026 die Regeln für Prostitution und Sperrbezirke

Lebendige Stadtstraße bei Nacht mit fahrenden Fahrzeugen, ein mehrstöckiges Gebäude mit beleuchteten Fenstern, Säulen und Fahnenmasten, beleuchtete Informationsschilder mit einem Frauenbild und Straßenbeleuchtung.

Lörrach verschärft 2026 die Regeln für Prostitution und Sperrbezirke

Lörrach führt im kommenden Jahr strengere Regeln für die Prostitution ein. Der Stadtrat stimmt am 28. April 2026 über eine überarbeitete Sperrbezirksverordnung ab. Die Änderungen sollen klarere rechtliche Grenzen schaffen und gleichzeitig bestimmte Gebiete schützen.

Die neue Verordnung verbietet Straßenprostitution in der gesamten Stadt. Bordelle und ähnliche Betriebe werden auf zwei ausgewiesene Gewerbegebiete beschränkt. Insgesamt bleiben 20 Gewerbezonen für solche Einrichtungen gesperrt.

Hausbesuche, bei denen Kunden private Wohnungen aufsuchen, bleiben größtenteils erlaubt, könnten jedoch strengeren Kontrollen unterliegen. Kurzzeitwohnungen, die für Prostitution genutzt werden, werden in der Verordnung jedoch nicht explizit geregelt. Die örtliche Polizei und der Regierungspräsidium Freiburg haben bei der Ausarbeitung der aktualisierten Bestimmungen mitgewirkt.

Die Verordnung tritt in Kraft, sobald sie im Staatsanzeiger veröffentlicht wird. Derzeit liegen in Lörrach keine Anträge für neue Bordelle vor.

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Die überarbeitete Verordnung setzt klare Grenzen dafür, wo prostitionsbezogene Betriebe ansässig sein dürfen. Gleichzeitig bleibt eine gewisse Flexibilität für Hausbesuche bestehen. Die endgültige Entscheidung fällt mit der Abstimmung des Stadtrats im April 2026.

Quelle