11 June 2026, 16:10

KI in politischen Reden: Wie Thüringens Ministerpräsident und die Bundesregierung mit Vorwürfen umgehen

Unklare künstliche Intelligenz-Anteile in Merz' Reden

KI in politischen Reden: Wie Thüringens Ministerpräsident und die Bundesregierung mit Vorwürfen umgehen

In Deutschland gibt es zunehmend Fragen zum Einsatz von KI in politischen Reden. Untersuchungen deuten darauf hin, dass Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt in seinen Ansprachen KI-generierte Inhalte verwendet hat. Auch die Bundesregierung steht in der Kritik, insbesondere wegen Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz.

Die Transparenzplattform Frag den Staat veröffentlichte Erkenntnisse, wonach mehrere Reden Voigts KI-gestützte Passagen enthalten. Berichten zufolge griff der CDU-Politiker bei der Erstellung seiner Texte auf solche Werkzeuge zurück.

Auf Bundesebene wich der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer direkten Fragen zur Nutzung von KI in den Reden des Kanzlers aus. Er betonte, dass es sich bei Merz’ Worten um dessen eigene Äußerungen handele. Auch auf Nachfrage blieb Meyer bei dieser Haltung und beharrte darauf, dass die Aussagen des Kanzlers dessen persönliche Stimme widerspiegeln.

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Die Bundesregierung hat weder bestätigt noch dementiert, ob KI bei Merz’ Reden zum Einsatz kam. Voigts Fall zeigt jedoch, dass KI bereits eine Rolle in der politischen Kommunikation spielt. Die Debatte über Transparenz bei der Redenschreibung hält derweil an.

Quelle