Katharina Schmid beendet ihre Skisprung-Karriere als deutsche Pionierin
Tilly HörleKatharina Schmid beendet ihre Skisprung-Karriere als deutsche Pionierin
Katharina Schmid beendet ihre Skisprung-Karriere nach zehn erfolgreichen Jahren
Die deutsche Athletin Katharina Schmid hat am Sonntag nach ihrem letzten Wettkampf in Planica ihre Skisprung-Laufbahn beendet. Ihr Abschied markiert das Ende eines historischen Kapitels in dieser Sportart, war sie doch die erste deutsche Frau, die bei Olympischen Spielen Medaillen im Skispringen gewann.
Zu Schmidts größten Erfolgen zählen zwei olympische Silbermedaillen auf der Normalschanze – zunächst 2018 in Pyeongchang und erneut 2022 in Peking. Vor ihr hatte noch keine Deutsche in dieser Disziplin eine olympische Auszeichnung errungen. Zudem holte sie sieben Goldmedaillen bei Weltmeisterschaften und festigte so ihren Ruf als eine der besten Athletinnen der Sportgeschichte.
Bei den Winterspielen 2023 trug Schmid die deutsche Fahne während der Eröffnungsfeier. Ihr letzter Wettkampf in Planica endete mit Platz 13 im Skifliegen, während die Slowenin Nika Prevc den Sieg davontrug. Nach ihrem finalen Sprung schwenkte ihr Bruder die Fahne als Symbol für ihren Abschied. Teamkolleginnen, Familie und Fans versammelten sich, um ihre Verdienste zu würdigen.
Rückblickend sprach Schmid von ihrer Freude und Dankbarkeit für die Unterstützung, die sie erfahren habe. Künftig will sie dem Sport als Trainerin in Oberstdorf verbunden bleiben und die nächste Generation von Springerinnen fördern.
Schmid hinterlässt ein Erbe als erfolgreichste deutsche Skispringerin aller Zeiten. Ihr Wechsel in den Trainerstab wird sie weiterhin mit der Sportart verbinden, die sie maßgeblich geprägt hat. Der Rücktritt dieser Pionierin bedeutet einen bedeutenden Moment für den deutschen Skisprung.






