IT-Panne in Wiesbaden: Corona-Hotline und digitale Dienste fallen aus
Hilma PergandeIT-Panne in Wiesbaden: Corona-Hotline und digitale Dienste fallen aus
IT-Systeme und Corona-Hotline von Wiesbaden nach unerwartetem Ausfall lahmgelegt
Am Sonntag, dem 8. November 2020, erlebte Wiesbaden einen unerwarteten Ausfall seiner IT-Infrastruktur und der pandemiebezogenen Hotline. Die Störung legte zentrale Dienstleistungen lahm, darunter die Meldung von COVID-19-Fallzahlen sowie den Zugang zu offiziellen Aktualisierungen für die Bürgerinnen und Bürger.
Durch den Ausfall war die Corona-Hotline der Stadt nicht erreichbar, Anrufe konnten nicht entgegengenommen werden, und der aktuelle Lagebericht zu COVID-19 erschien nicht wie gewohnt online. Zudem war die Übermittlung von Falldaten an das Robert Koch-Institut (RKI) unterbrochen. Selbst die Pressestelle konnte keine Mitteilungen versenden, sodass einige Informationen auf der städtischen Website fehlten.
Fachleute prüften die Ursache des Problems und schlossen einen Cyberangriff aus. Bis Montag, den 9. November, war die Hotline wieder in Betrieb, und die meisten Systeme funktionierten wieder. Dennoch könnte es bei einigen digitalen Dienstleistungen für Bürgerinnen und Bürger noch zu vorübergehenden Verzögerungen kommen.
Die Bevölkerung wurde aufgefordert, die offiziellen Social-Media-Kanäle der Stadt für weitere Updates zu prüfen. Es gibt keine Aufzeichnungen über vergleichbare IT-Störungen dieses Ausmaßes in Wiesbaden vor der Wiederherstellung am 9. November.
Der Ausfall führte zu einer kurzen, aber spürbaren Unterbrechung der pandemiebezogenen Dienstleistungen. Zwar waren Hotline und die meisten Systeme bis zum 9. November wieder einsatzbereit, doch könnten einige Online-Funktionen für Bürgerinnen und Bürger länger benötigen, um vollständig stabil zu laufen. Offizielle Kanäle bleiben die beste Quelle für aktuelle Informationen.






