Heusenstamm startet Frühjahresoffensive gegen den Eichenprozessionsspinner
Esther SchülerHeusenstamm startet Frühjahresoffensive gegen den Eichenprozessionsspinner
Lokale Behörden bereiten sich auf die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners vor dem Sommer vor
Ab morgen sollen erste Maßnahmen ergriffen werden: Spezialteams werden ein biologisches Mittel versprühen, um einen Befall zu verhindern. Die Aktion baut auf jahrelangen Erfolgen auf, bei denen der Schädling durch frühzeitiges Handeln nahezu eliminiert werden konnte.
Die Behandlung konzentriert sich auf bereits betroffene Bäume. Ein traktorgetragener Gebläseapparat bringt das Mittel vom Boden aus auf, wobei die Arbeiten bis Donnerstag, den 25. April, andauern sollen. Die Behörden betonen, dass die Substanz für Menschen, Bienen und andere Insekten unbedenklich sei.
Die Durchführung hängt von trockenem Wetter ab, da starker Regen die Maßnahmen verzögern würde. Das rasche Pflanzenwachstum hat den Zeitplan vorgezogen – ein frühes Eingreifen ist daher entscheidend. Wie die Verantwortlichen erklären, sei diese Methode nicht nur kostengünstiger, sondern auch sicherer als die spätere Beseitigung ausgereifter Nester im Laufe der Saison.
Bei Fragen können sich Anwohnerinnen und Anwohner an Angela Menzel vom Amt für Stadtgrün wenden. Sie ist unter der Telefonnummer 49 6104 607-2214 oder per E-Mail an [email protected] erreichbar.
Ziel der Spritzaktion ist es, sommerliche Ausbrüche des Eichenprozessionsspinners von vornherein zu verhindern. Frühere Einsätze haben bereits deutliche Erfolge bei der Reduzierung der Population gezeigt. Falls das Wetter mitspielt, werden die Arbeiten wie geplant in den kommenden Tagen fortgesetzt.






