Hessens Europa-Minister lehnt "Made in Europe"-Quote für öffentliche Aufträge ab
Hilma PergandeHessens Europa-Minister lehnt "Made in Europe"-Quote für öffentliche Aufträge ab
Hessens Minister für Europaangelegenheiten, Manfred Pentz, hat sich gegen Pläne für eine 'Made in Europe'-Quote bei öffentlichen Aufträgen ausgesprochen. Er warnt, dass solche Maßnahmen das Wirtschaftswachstum bremsen und die Wettbewerbsfähigkeit schwächen könnten. Seine Äußerungen fallen in eine Phase, in der die EU über strengere Handelsregeln und protektionistische Vorschriften diskutiert.
Pentz setzt sich seit Langem für Freihandel ein und kritisiert die Verzögerungen bei der Ratifizierung des EU-Mercosur-Abkommens. Seiner Ansicht nach sind offene Märkte für die exportorientierten Unternehmen Hessens unverzichtbar, die auf stabile Handelsbeziehungen angewiesen sind.
Der Minister lehnt auch verbindliche Quoten für europäische Produkte in staatlichen Verträgen ab. Solche Regelungen würden seiner Meinung nach nur unnötige Bürokratie schaffen, statt der Wirtschaft zu nutzen. Stattdessen fordert er den Abbau von Vorschriften und verweist auf Hessens eigene Bemühungen, die Regulierung zu vereinfachen.
Seine Haltung erstreckt sich auch auf die allgemeine Industriepolitik der EU. Pentz ist überzeugt, dass Europa Hindernisse für Unternehmen abbauen sollte, anstatt protektionistische Maßnahmen einzuführen. Er warnt, dass restriktive Handelspolitik die wirtschaftliche Erholung des Kontinents gefährden könnte.
Pentz' Position spiegelt die Abhängigkeit Hessens vom globalen Handel und schlanken Regulierungen wider. Die EU hat auf seine Forderungen nach weniger Bürokratie und seine Ablehnung von 'Kauft europäisch'-Regeln bisher nicht reagiert. Seine Argumente unterstreichen die anhaltenden Spannungen zwischen Befürwortern des Freihandels und denen, die strengere Marktkontrollen fordern.
EU pushes 'Made in Europe' quotas despite German criticism
The EU Commission has moved forward with 'Made in Europe' requirements for public procurement, despite opposition from German officials. Key developments include:
- A formal legislative proposal by Commissioner Stéphane Séjourné targeting sectors like steel, cement, and clean tech.
- Plans to include third countries under reciprocity, such as Japan, Canada, and the UK, for specific products.
- Draft rules extending to state projects like bridge construction and car purchases, sparking concerns in the Kanzleramt.






