Hessen kämpft mit 178.000 fehlenden Fachkräften – wie Agenturen gegensteuern
Tilly HörleHessen kämpft mit 178.000 fehlenden Fachkräften – wie Agenturen gegensteuern
Hessens Arbeitsagenturen kämpfen mit massivem Fachkräftemangel – 178.000 Arbeitskräfte fehlen
Eine aktuelle Studie des Instituts für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK) unterstreicht das Ausmaß der Herausforderung. Um gegenzusteuern, setzen Agenturen wie die in Wiesbaden auf kreative und technologiegestützte Lösungen, um dringend benötigte Fachkräfte zu gewinnen.
Der Mangel zwingt die Arbeitsvermittler, traditionelle Einstellungsverfahren zu überdenken. In Wiesbaden liegen die Schwerpunkte nun auf Bewerbertagen und hausinternen Jobmessen, die den Bewerbungsprozess attraktiver gestalten sollen. Virtuelle Formate und Job-Speed-Datings beschleunigen zudem die Kontaktaufnahme zwischen Arbeitgebern und Bewerbern.
Zusammenarbeit mit Großunternehmen als Schlüsselstrategie Die Wiesbadener Arbeitsagentur kooperiert eng mit Unternehmen wie der HELIOS-Gruppe – mit Erfolg: Über 115 direkte Einstellungen konnten so bereits realisiert werden. Solche Partnerschaften optimieren die Personalbeschaffung und besetzen kritische Stellen effizienter.
Dr. Patricia Becher, Wiesbadens Dezernentin für Soziales, lobt das lokale Bewerbercenter für seinen Einsatz moderner Technologien und die kandidatenfreundliche Ausrichtung. Die Maßnahmen spiegeln einen landesweiten Trend wider: Hessens Arbeitsagenturen setzen auf mutige Ideen, um die Lücken auf dem Arbeitsmarkt zu schließen.
Gemeinsam gegen den Fachkräftemangel: Einheit, Kreativität, Zuversicht Mit innovativen Einstellungsmethoden und starken Arbeitgeberpartnerschaften wollen die Agenturen offene Stellen gezielter besetzen. Das Wiesbadener Modell könnte Schulbeispiel für andere Regionen werden, die vor ähnlichen Problemen stehen.






