Hessen glänzt im Bildungsmonitor mit Top-Werten bei Integration und Schulabschlüssen
Tilly HörleHessen glänzt im Bildungsmonitor mit Top-Werten bei Integration und Schulabschlüssen
Hessens Bildungsbemühungen werden im aktuellen „Bildungsmonitor“-Bericht gelobt. Das Bundesland sticht durch seine starken Integrationsmaßnahmen und hohen schulischen Leistungen hervor. Die alle zwei Jahre erscheinende Studie wurde heute in Berlin von Bundesbildungsministerin Karin Prien und weiteren Verantwortlichen vorgestellt.
Der Bericht für 2024/2025 hebt mehrere Erfolge Hessens hervor: Das Land verzeichnet mit nur 6,3 Prozent die niedrigste Quote an Schulabgängern ohne Hauptschulabschluss. Zudem liegt es über dem Bundesschnitt, wenn es darum geht, Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund an Berufsschulen den Weg zur Hochschulreife zu ebnen.
Besonders gelobt werden die in Hessen seit 2021/2022 verpflichtenden vorkursartigen Deutschsprachförderungen für Vorschulkinder. Diese Kurse, die ein Jahr vor der Einschulung stattfinden, besuchen derzeit rund 17.000 Kinder – fast ein Drittel des kommenden Erstklässler-Jahrgangs. Der Bericht stellt fest, dass in Hessen der Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg schwächer ausgeprägt ist als in den meisten anderen Bundesländern.
Die Studie wird vom Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation (DIPF) koordiniert. In Hessen leben 39 Prozent der Bevölkerung mit Migrationshintergrund – ein überdurchschnittlich hoher Anteil.
Die Ergebnisse unterstreichen Hessens Fortschritte in Bildung und Integration. Die frühzeitige Sprachförderung und inklusiven Maßnahmen des Landes haben zu messbaren Verbesserungen beigetragen. Die elfte Ausgabe des Berichts bietet eine detaillierte Momentaufnahme dieser Entwicklungen.






