GWW modernisiert Kostheimer Wohnungen für 20 Millionen Euro und spart 255 Tonnen CO₂ ein
Hilma PergandeGWW modernisiert Kostheimer Wohnungen für 20 Millionen Euro und spart 255 Tonnen CO₂ ein
Die Wiesbadener Wohnungsbaugesellschaft (GWW) hat die dritte Phase eines umfangreichen Sanierungsprojekts in der Hochheimer Straße im Stadtteil Kostheim abgeschlossen. Die Arbeiten umfassen die Häuser mit den Nummern 40 bis 44 und sind Teil einer 20-Millionen-Euro-Investition zur Modernisierung des bestehenden Wohnungsbestands.
Das Projekt sieht umfassende Aufwertungen vor, um den KfW-Effizienzhaus-85EE-Standard zu erfüllen. Durch Dachausbauten entstehen sechs neue Wohnungen, wodurch die Wohnfläche auf über 6.000 Quadratmeter erweitert wird. Auch die Außenanlagen wurden neu gestaltet: Ein neuer Spielplatz ist bereits fertiggestellt, und ein Spielturm soll in der vierten Phase hinzukommen.
Zwölf Wärmepumpen sorgen künftig für die Beheizung der Gebäude und reduzieren den jährlichen CO₂-Ausstoß um 255 Tonnen. Insgesamt werden in den ersten vier Phasen 100 Wohnungen saniert. Thomas Keller, Geschäftsführer der GWW, betonte die Bedeutung der Aufwertung bestehender Immobilien, um Klimaziele zu erreichen und gleichzeitig modernes Wohnen zu ermöglichen.
Auch Dr. Patricia Becher, Wiesbadens Dezernentin für Soziales, hob die Rolle der Sanierungen für die Klimaneutralität der Stadt hervor.
Das Projekt markiert einen wichtigen Schritt hin zu mehr Energieeffizienz und verbesserten Wohnbedingungen. Mit einem Investitionsvolumen von über 20 Millionen Euro bringen die Modernisierungen den Bewohnern in Kostheim zeitgemäßen Wohnraum und geringere CO₂-Emissionen.






