30 April 2026, 18:14

Grüne werfen Merz vor: Deutschland zu passiv gegen Trumps Truppen-Drohungen

Titelseite der New York Times mit der Schlagzeile "Waffenstillstand unterzeichnet, Ende des Krieges, Berlin von Revolutionären besetzt, neuer Kanzler bittet um Ordnung, gestürzter Kaiser flieht nach Holland" mit einem Schwarz-Weiß-Porträt eines Mannes in Anzug.

Grüne werfen Merz vor: Deutschland zu passiv gegen Trumps Truppen-Drohungen

Die verteidigungspolitische Sprecherin der Grünen, Sara Nanni, wirft Bundeskanzler Friedrich Merz vor, nicht verhindert zu haben, dass US-Präsident Donald Trump erneut mit dem Abzug von Truppen aus Deutschland droht. Sie kritisiert, dass die fehlende Vorbereitung der Regierung das Land seit Trumps Amtsantritt im Januar 2025 dessen unberechenbarer Politik schutzlos ausgesetzt habe.

Nanni argumentiert, dass klarere frühere Absprachen die Abzugsdrohung hätten verhindern können. Die Merz-Regierung habe es versäumt, eine kohärente Strategie für den Umgang mit Trumps Außenpolitik zu entwickeln.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

In ihren Äußerungen betonte Nanni, dass die NATO und die USA in gleichem Maße voneinander abhängig seien. Sie forderte Merz auf, als Kanzler entschlossen zu handeln und seine Position zu nutzen, um deutsche Interessen gegen Trumps Forderungen zu verteidigen.

Die Grünen-Politikerin rief zudem nach einem langfristigen Plan, um die anhaltende politische Unsicherheit aus Washington zu bewältigen. Ohne eine solche Strategie, warnte sie, bleibe Deutschland anfällig für plötzliche Kurswechsel der US-Politik.

Nannis Aussagen spiegeln die wachsende Verärgerung über die Reaktion der Bundesregierung auf Trumps Präsidentschaft wider. Ihre Forderung nach einer klaren Linie kommt zu einer Zeit eskalierender Spannungen zwischen Berlin und Washington. Im Mittelpunkt des Streits steht Deutschlands Fähigkeit, seine Sicherheitsinteressen angesichts schwankender US-Zusagen zu wahren.

Quelle