26 March 2026, 00:10

Grifols plant Teil-Börsengang seiner US-Biopharma-Tochter für 2026

Weißer Hintergrund mit fettem grünem Text, der "single use support pioneering biopharma" lautet.

Grifols plant Teil-Börsengang seiner US-Biopharma-Tochter für 2026

Grifols erwägt Börsengang für Teil seiner US-Biopharma-Sparte

Der spanische Pharmakonzern Grifols prüft einen Teilbörsengang seiner amerikanischen Biopharma-Tochter in den USA. Die Überlegungen folgen einer Ankündigung vom 24. März 2026 und haben den Aktienkurs des Unternehmens an der Frankfurter Börse bereits um etwa 10 % steigen lassen. Anleger verfolgen die weiteren Entwicklungen nun mit großer Aufmerksamkeit, während das Unternehmen seine nächsten Schritte abwägt.

Bei dem geplanten Börsengang würde es sich um einen Teil der in den USA ansässigen Biopharma-Sparte von Grifols handeln. Diese Tochtergesellschaft bündelt die amerikanischen Biopharma-Aktivitäten des Konzerns, wie im März bestätigt wurde. Sollte der Plan umgesetzt werden, würde die Tochtergesellschaft über ein Initial Public Offering (IPO) an einer US-Börse gehandelt, während die Hauptaktien von Grifols weiterhin in Spanien notiert blieben.

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Eine Doppelnotierung würde Grifols den Zugang zu den Kapitalmärkten in den USA und Spanien ermöglichen. Das Unternehmen stellt den Schritt als Teil einer umfassenderen Strategie zur Eigenfinanzierung dar. Ein tatsächliches IPO steht jedoch noch unter dem Vorbehalt von regulatorischen Genehmigungen, rechtlichen Anforderungen und günstigen Marktbedingungen.

In der Ankündigung hieß es ausdrücklich, dass es sich bisher nicht um ein Angebot zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren handele. Jedes künftige Angebot müsste den US-Wertpapiergesetzen entsprechen und ein formelles Registrierungsverfahren durchlaufen. Bis dahin werden die Grifols-Aktien weiterhin über das automatisierte Handelssystem Spaniens gehandelt – unbeeinflusst von den möglichen US-Plänen.

Der potenzielle Börsengang hat bereits zu einem Kursanstieg von 10 % in Frankfurt geführt. Marktteilnehmer warten gespannt auf weitere Updates zu regulatorischen Fortschritten und dem Zeitplan. Die endgültige Entscheidung hängt von internen Freigaben, rechtlichen Klärungen und der allgemeinen Wirtschaftslage ab.

Quelle