Girocard dominiert 2024 weiterhin den deutschen Zahlungsmarkt
Girocard bleibt 2024 Deutschlands beliebtestes bargeldloses Zahlungsmittel
Gestützt vom deutschen Bankensektor deckt die Girocard sowohl Kartenzahlungen als auch Bargeldabhebungen am Automaten ab. Aktuelle Zahlen belegen ihre wachsende Vorherrschaft an den Kassen im ganzen Land.
Ursprünglich als ec-Karte mit Magnetstreifen eingeführt, ist die Girocard heute mit über 100 Millionen Girokonten verknüpft. 2023 nutzten Verbraucher sie 7,9 Milliarden Mal – ein Anstieg um 5,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das System verarbeitete Transaktionen im Volumen von 307 Milliarden Euro, was einem Plus von 0,9 Prozent entspricht.
Kontaktloses Bezahlen im Aufwind Besonders stark stieg die Nutzung kontaktloser Zahlungen: Bis Dezember 2023 entfielen bereits 87 Prozent aller Girocard-Transaktionen auf diese Methode. 2024 kletterte der Anteil auf 98 Prozent. Gleichzeitig sank der durchschnittliche Transaktionswert auf 38,85 Euro und unterschritt damit erstmals die 40-Euro-Marke.
Auch die Akzeptanz bei Händlern wuchs: Mittlerweile sind 1,208 Millionen Zahlungsterminals verfügbar – ein Zuwachs von 6,7 Prozent. Betreut wird das System von der EURO Kartensysteme GmbH, die es als Rückgrat des deutschen kartengestützten Zahlungsverkehrs positioniert.
Zukunftssicher und expansiv Die Girocard baut ihre Präsenz weiter aus – mit mehr Terminals und steigenden Transaktionsvolumina. Der Umstieg auf kontaktloses Bezahlen spiegelt dabei einen europaweiten Trend wider. 2024 bleibt das System ein zentraler Baustein der deutschen bargeldlosen Wirtschaft.






