Gemeinsames Iftar in Limburg stärkt Dialog zwischen Polizei und Muslimen
Carmine WeißGemeinsames Iftar in Limburg stärkt Dialog zwischen Polizei und Muslimen
Polizei und muslimische Gemeinschaftsvertreter trafen sich in Limburg zum gemeinsamen Iftar
Am Donnerstagabend kamen Polizeibeamte und Vertreter der muslimischen Gemeinschaft in Limburg zu einem gemeinsamen Fastenbrechen zusammen. Die Veranstaltung, organisiert vom Landesverband der Islamischen Kulturzentren in Hessen, brachte Beamte des Polizeipäsidiums Westhessen und Anwohner an einen Tisch. Unter den Gästen befanden sich der Polizeipäsident Björn Gutzeit sowie leitende Mitarbeiter der Migrationsarbeit.
Der Empfang begann um 18:00 Uhr mit Begrüßungsreden, bevor die Gäste um 18:32 Uhr gemeinsam ihr Fasten brachen. Vertreter sowohl der Polizei als auch der islamischen Gemeinschaft nahmen an offenen Gesprächen über das Zusammenleben, Präventionsarbeit und gesellschaftliche Herausforderungen teil.
Polizeipäsident Gutzeit betonte die Notwendigkeit von gegenseitigem Respekt und Dialog als Grundlage für Vertrauensaufbau. Beamte, darunter die Migrationsfachkräfte Cengiz Colak und Samir Bouhmara, tauschten sich direkt mit den Anwesenden aus – über gemeinsame Erwartungen und die Sicherheit in der Gemeinschaft. Die Teilnehmer beschrieben den Abend als wertvolle Gelegenheit zur Vernetzung.
Auch Samir Abasi, stellvertretender Leiter der Präventionsabteilung, beteiligte sich an den Gesprächen. Die Veranstaltung fand während des Ramadan statt und stand damit für einen Moment der Besinnung und Zusammenarbeit zwischen lokalen Behörden und religiösen Gruppen.
Das Iftar-Treffen in Limburg unterstrich die fortlaufenden Bemühungen, die Beziehungen zwischen Polizei und muslimischen Gemeinschaften zu stärken. Sowohl Beamte als auch Gäste verließen die Runde mit einem gestärkten Verständnis füreinander und der Überzeugung, wie wichtig regelmäßiger Austausch ist. Die Begegnung endete als positiver Schritt hin zu mehr Zusammenarbeit im heiligen Monat.