Geflüchtete erleben Eishockey in Neuwied als Schritt zur Integration
Carmine WeißGeflüchtete erleben Eishockey in Neuwied als Schritt zur Integration
Eine Gruppe Geflüchteter besuchte kürzlich dank einer lokalen Initiative ein Eishockeyspiel in Neuwied. Der Besuch sollte die Integration in der Stadt fördern und wurde von Willi Luttenberger organisiert, einem Vorstandsmitglied des Beirats für Integration und Migration. Der Neuwieder Eishockey-Club (EHC) stellte für das Ereignis kostenlose Eintrittskarten zur Verfügung.
Die Geflüchteten wurden in der Arena von Neuwieds Oberbürgermeister Peter Jung begrüßt. Ihre Teilnahme markierte einen kleinen, aber bemerkenswerten Schritt in den Integrationsbemühungen der Stadt. Luttenberger, der die Gruppe begleitete, betonte im Nachhinein die Notwendigkeit weiterer solcher Angebote für Geflüchtete.
Der EHC unterstützte die Aktion, die dazu führte, dass sechs neue Fans dem Verein als Anhänger beitraten. Seit 2020 gab es in Neuwied und der umliegenden Region keine vergleichbaren Projekte, bei denen Sportvereine in die Integration von Geflüchteten eingebunden waren.
Der Besuch bot den Geflüchteten die Möglichkeit, über den Sport mit der lokalen Gemeinschaft in Kontakt zu treten. Zwar folgten seitdem keine weiteren Initiativen, doch die Veranstaltung unterstrich die Rolle, die Vereine wie der EHC bei der Förderung von Verbindungen spielen können. Die Erfahrungen der Gruppe könnten künftige Bemühungen anregen, solche Angebote auszuweiten.






