Fulda feiert Begegnungsabend: Was uns verbindet, zählt mehr als Trennendes
Hilma PergandeFulda feiert Begegnungsabend: Was uns verbindet, zählt mehr als Trennendes
Bistum Fulda veranstaltet Begegnungsabend unter dem Motto "Was uns verbindet, ist immer stärker als das, was uns trennt"
Am Sonntagabend lud das Bistum Fulda zu einem besonderen Empfang ein, der unter dem Leitgedanken stand, dass Gemeinsamkeiten stets wichtiger sind als Unterschiede. Den Auftakt bildete ein Abendgebet in der St.-Andreas-Kirche, gefolgt von einer Zusammenkunft im Bonifatiushaus. Gäste aus unterschiedlichen Lebensbereichen kamen zusammen, um über gemeinsame Werte und gesellschaftliche Verantwortung zu sprechen.
Der Abend begann mit einer feierlichen Vesper in St. Andreas, die eine nachdenkliche Stimmung schuf. Im Anschluss begaben sich die Teilnehmer ins Bonifatiushaus, wo der Hauptteil der Veranstaltung stattfand. Für musikalische Untermalung sorgte der Musiker Frank Tischer mit Live-Auftritten.
Den Hauptvortrag hielt die Fernsehjournalistin Shakuntala Banerjee. Die Radiojournalistin Stephanie Mosler moderierte anschließend eine Podiumsdiskussion, an der Vertreter verschiedener gesellschaftlicher Bereiche teilnahmen. Im Mittelpunkt standen Fragen nach Sinn und Verantwortung und wie diese Aspekte das private wie berufliche Leben prägen.
Bischof Dr. Michael Gerber sprach über die Rolle der Kirche bei der Bewahrung der Menschenwürde und der Förderung von Einheit. Er betonte, dass der Glaube an das Miteinander in der heutigen Zeit zunehmend infrage gestellt werde. Die Kirche müsse, so Gerber, weiterhin Räume schaffen, in denen junge Menschen über ihren gewohnten Horizont hinauswachsen könnten.
Der Empfang bot eine Plattform für offenen Austausch, bei dem die Teilnehmer verschiedene Perspektiven darauf diskutierten, was Gemeinschaften zusammenhält. Die Veranstaltung unterstrich, wie entscheidend gemeinsame Werte sind, um Gräben zu überwinden.
Das Bistum Fulda brachte mit dieser Begegnung Menschen aus unterschiedlichen Bereichen zu bereichernden Gesprächen zusammen. Durch Diskussionen, Musik und Reflexion wurde an diesem Abend deutlich: Das, was uns verbindet, ist wichtiger als das, was uns trennt. Der Abend endete mit einem erneuerten Fokus auf Verantwortung, Einheit und die Aufgabe der Kirche, diese Ideale zu stärken.






