Freshfields verdoppelt Pro-Bono-Einsatz und senkt CO₂-Ausstoß um ein Drittel
Esther SchülerFreshfields verdoppelt Pro-Bono-Einsatz und senkt CO₂-Ausstoß um ein Drittel
Freshfields Bruckhaus Deringer veröffentlicht zweiten zertifizierten Nachhaltigkeitsbericht
Die internationale Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer hat ihren zweiten zertifizierten Bericht zur Unternehmensverantwortung (Corporate Social Responsibility, CSR) vorgelegt. Das Dokument unterstreicht das wachsende Engagement des Unternehmens für soziale und ökologische Initiativen. Besonders hervorzuheben ist die deutlich gestiegene Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an ehrenamtlichen Rechtsberatungen und sozialen Projekten im vergangenen Jahr.
Die Kanzlei hat ihr Engagement im Bereich des sozialen Unternehmertums ausgeweitet, um langfristige gesellschaftliche Veränderungen anzustoßen. In Deutschland umfasste dies kürzlich etwa Bewerbungstrainings für Berufsschüler in Frankfurt sowie Weihnachtsgeschenkaktionen für Frauenhäuser und Kinderheime.
Auch die ehrenamtliche Rechtsberatung (Pro-Bono-Arbeit) hat stark zugenommen: Im Geschäftsjahr 2009/10 leisteten die Anwältinnen und Anwälte über 42.000 Stunden unentgeltliche Beratung – gegenüber rund 16.000 Stunden im Vorjahr. Zu den jüngsten Pro-Bono-Mandanten zählen Viva con Agua St. Pauli e.V., die Schwarz-Schütte-Stiftung, UNICEF sowie Streetfootballworld gGmbH. Dabei bringt die Kanzlei vor allem ihre Expertise im Wirtschaftsrecht ein.
Zudem hat sich das ehrenamtliche Engagement der Belegschaft deutlich erhöht: Die geleisteten Stunden für Pro-Bono- und Sozialprojekte stiegen seit 2008 um 87 Prozent. Mittlerweile beteiligen sich fast 40 Prozent aller Mitarbeiter an solchen Initiativen – ein Anstieg um zehn Prozentpunkte seit 2007/08. Darüber hinaus konnte das Unternehmen seinen CO₂-Ausstoß seit dem ersten CSR-Bericht 2008 um 33 Prozent reduzieren.
Der Bericht betont die Schwerpunkte von Freshfields Bruckhaus Deringer: soziale Projekte, ehrenamtliche Rechtsberatung, Umweltschutz und Vielfalt am Arbeitsplatz. Während die Mitarbeiterbeteiligung und die Pro-Bono-Stunden weiter steigen, sind die CO₂-Emissionen deutlich gesunken. Diese Maßnahmen spiegeln die strategische Ausrichtung der Kanzlei wider, unternehmerische Verantwortung fest in ihre Geschäftstätigkeit zu integrieren.






