20 March 2026, 20:20

Frankfurt baut temporären Schulcampus für Kerschensteiner-Grundschule in Bockenheim

Großes modernes Schulgebäude mit vielen Fenstern, umgeben von einem Metallzaun, Bäumen, Schildern und einigen Menschen und Fahrzeugen draußen bei einem bewölkten Himmel.

Frankfurt baut temporären Schulcampus für Kerschensteiner-Grundschule in Bockenheim

Frankfurt baut temporären Campus in Bockenheim für die Kerschensteiner-Grundschule

Während der Sanierung der Kerschensteiner-Grundschule entsteht in Frankfurt-Bockenheim ein temporärer Schulstandort. Das Projekt ist Teil der städtischen Bemühungen, Bildungseinrichtungen zu modernisieren und dem wachsenden Schüleraufkommen gerecht zu werden. Auf dem Gelände der ehemaligen Kirche in der Ludwig-Landmann-Straße werden die bestehenden Gebäude abgerissen, um Platz für modular aufgebaute Schulgebäude zu schaffen.

Der Frankfurter Stadtrat hatte den Kauf des Grundstücks Ludwig-Landmann-Straße 365 Anfang März beschlossen. Das Areal, auf dem sich derzeit eine Kirche und ein nicht mehr genutzter Gemeindebau befinden, wurde von der katholischen Pfarrgemeinde St. Marien erworben. Nach dem Abriss entstehen dort modular konzipierte Schulgebäude, die die Kerschensteiner-Schule während der Erweiterung ihres Hauptstandorts aufnehmen sollen.

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Die Wahl fiel auf den Standort in Bockenheim aufgrund seiner zentralen Lage und der Nähe zu den Sportanlagen des Brentanobads. Dies garantiert den Schülern eine gute Erreichbarkeit und ermöglicht eine reibungslose Anbindung an bestehende Bildungseinrichtungen. In unmittelbarer Nähe bleibt die Kita in der Ludwig-Landmann-Straße 367 weiterhin in Betrieb und wird von den Baumaßnahmen nicht berührt.

Über die Zwischenlösung für die Kerschensteiner-Schule hinaus soll der temporäre Campus langfristig auch anderen Frankfurter Schulen als Ausweichquartier dienen. Diese Strategie verringert den Bedarf an teuren improvisierten Lösungen und optimiert sowohl die Logistik als auch die Haushaltsplanung. Das Vorhaben ist Teil der zweiten Phase der Frankfurter Schulbauoffensive, mit der die wachsenden Anforderungen an die städtische Infrastruktur bewältigt werden sollen.

Der neue Interims-Campus ermöglicht es der Kerschensteiner-Schule, den Unterricht ohne Unterbrechung fortzuführen, während ihr Stammsitz umgebaut wird. Nach Abschluss der Arbeiten stehen die modularen Gebäude zudem flexibel für weitere Schulen zur Verfügung, die ähnliche Übergangsregelungen benötigen. Mit der Investition strebt die Stadt eine nachhaltige Verbesserung der Bildungsinfrastruktur und Effizienz an.

Quelle