DRK Gifhorn präsentiert neues Wunschfahrzeug für sterbenskranke Menschen
Carmine WeißDRK Gifhorn präsentiert neues Wunschfahrzeug für sterbenskranke Menschen
Das Deutsche Rote Kreuz in Gifhorn stellt neues Fahrzeug für die Initiative „Wünsche in Bewegung“ vor
Die Initiative „Wünsche in Bewegung“ des Deutschen Roten Kreuzes in Gifhorn hat ein neues Fahrzeug für ihr Projekt präsentiert, das seit 2017 Menschen in der Palliativversorgung dabei unterstützt, sich letzte Wünsche zu erfüllen. Das modernisierte Transportmittel soll es sterbenskranken Menschen ermöglichen, besondere Erlebnisse zu realisieren – auch wenn ihnen nur noch wenig Zeit bleibt.
Das Projekt startete 2017 und hat seitdem 35 individuelle Ausflüge organisiert. Jede Fahrt birgt eine eigene emotionale Bedeutung, sei es der Besuch eines geliebten Ortes oder die Teilnahme an einem Familienereignis. Die Wünsche werden in ganz Deutschland erfüllt und stets an die persönlichen Träume der Betroffenen angepasst.
Das neue Fahrzeug löst ältere Modelle ab und erfüllt hohe medizinische Standards nach der Norm DIN EN 1789. Im Gegensatz zu herkömmlichen Krankenwagen verfügt es über große Seitenfenster und ein nicht-klinisches Design, das mehr Komfort bietet. Im Innenraum gibt es Platz für einen Rollstuhl sowie eine Audioanlage, die das Erlebnis für die Fahrgäste noch angenehmer gestaltet.
Für die 13 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer bedeutet das Fahrzeug mehr als nur eine technische Verbesserung – sie sehen darin einen Meilenstein für das Projekt, der es ihnen ermöglicht, ihre Arbeit mit besseren Mitteln fortzuführen. Dennoch ist die Initiative weiterhin auf Spenden angewiesen, um ihren Betrieb aufrechterhalten und ihr Angebot ausbauen zu können.
Dank des modernisierten Transportmittels können noch mehr Menschen in der Palliativversorgung einen Tag außerhalb ihres gewohnten Umfelds erleben. Mit bereits 35 erfüllten Wünschen bleibt das Ziel des Projekts, unvergessliche Momente zu schaffen. Wie viele weitere Träume in Zukunft verwirklicht werden können, hängt maßgeblich von der finanziellen Unterstützung durch Spender ab.






