Drei Langener Ehrenamtliche für jahrzehntelanges Engagement geehrt
Drei langjährige Ehrenamtliche aus Langen sind für ihr Engagement in der Gemeinde ausgezeichnet worden. Heribert Gött, Uli Vogel und Dr. Mathias Rhiel erhielten jeweils die Ehrenurkunde des Landes Hessen für ihre jahrelange unentgeltliche Arbeit. Ihre Beiträge umfassen die lokale Geschichtsforschung, die Stadtplanung und die Kinderbetreuung.
Heribert Gött setzt sich seit Jahrzehnten für die Bewahrung des kulturellen Erbes Langens ein. Als ehrenamtlicher Stadtarchivar organisiert er Ausstellungen und führt Führungen durch, die die Vergangenheit der Stadt lebendig werden lassen. Sein veröffentlichtes Buch über den jüdischen Friedhof in Langen hat zudem überregionales Interesse an der lokalen Geschichte geweckt. Darüber hinaus engagiert er sich im Vorstand des Verkehrs- und Verschönerungsvereins und prägt so das Erscheinungsbild und die Infrastruktur der Stadt mit.
Uli Vogel widmet sich seit seinem Eintritt in den Stadtrat 2011 der nachhaltigen Entwicklung. Als Vertreter der FWG-NEV arbeitet er an städtebaulichen Projekten mit und setzt sich für umweltbewusste Finanzentscheidungen ein. Seine Initiativen sorgen dafür, dass kommunale Investitionen Wachstum mit langfristiger Nachhaltigkeit verbinden.
Dr. Mathias Rhiel ist seit 2006 Stadtrat und in verschiedenen Ausschüssen aktiv. Eines seiner wichtigsten Verdienste ist der Ausbau der Kinderbetreuung: Er hat zusätzliche Plätze in Kitas und Hortangeboten gesichert und damit die Situation für Familien entlastet, die auf verlässliche Betreuungsmöglichkeiten angewiesen sind.
Laut Aufzeichnungen wurden in den vergangenen fünf Jahren in Langen keine vergleichbaren Landesauszeichnungen für ehrenamtliches Engagement verliehen.
Die Ehrungen unterstreichen, welch prägende Rolle freiwilliges Engagement für die kulturelle, soziale und ökologische Entwicklung Langens spielt. Götts historische Forschungen, Vogels planerische Expertise und Rhiels Initiativen in der Kinderbetreuung haben messbare Spuren in der Gemeinde hinterlassen. Die Anerkennung ihrer Arbeit zeigt, wie wertvoll langfristiges bürgerschaftliches Engagement ist.






