DFB-Pokal-Finale: Bayern siegt 3:0 – Pyrotechnik stoppt Spiel kurzzeitig
Hilma PergandeDFB-Pokal-Finale: Bayern siegt 3:0 – Pyrotechnik stoppt Spiel kurzzeitig
DFB-Pokal-Finale: Bayern München siegt 3:0 gegen den VfB Stuttgart – Pyrotechnik unterbricht Spiel kurzzeitig
Das DFB-Pokal-Finale zwischen dem FC Bayern München und dem VfB Stuttgart wurde wegen Pyrotechnik kurz unterbrochen, bevor die Partie fortgesetzt wurde. Am Ende gewann der FC Bayern mit 3:0. Der Vorfall hat die Debatte über Stadion-Sicherheitsmaßnahmen neu entfacht – kurz vor der Innenministerkonferenz in Hamburg.
Während des Endspiels unterbrach Schiedsrichter Sven Jablonski das Spiel vorübergehend, nachdem Fans Pyrotechnik gezündet hatten. Die Partie wurde wenig später fortgesetzt – sehr zum Ärger von Herbert Reul, dem 73-jährigen Innenminister von Nordrhein-Westfalen. Er zeigte sich später „fassungslos“, dass das Spiel nicht abgebrochen wurde.
Reul setzt sich seit Langem für strengere Kontrollen zur Durchsetzung des Pyrotechnik-Verbots ein. Er kritisierte die bisherigen Maßnahmen gegen Stadiongewalt als unzureichend. Seine Bedenken decken sich mit den Diskussionen auf der letzten Innenministerkonferenz in Bremen, wo die Sicherheit in Stadien ein zentrales Thema war.
Laut einem Bericht des Spiegel fehlen im Entwurf für neue Sicherheitsvorkehrungen jedoch konkrete Schritte. Bei der vorherigen Konferenz gab es keine Beschlüsse zu umstrittenen Punkten wie personalisierten Tickets, flächendeckenden Ausweiskontrollen, Gesichtserkennung oder KI-Überwachung. Nun soll die anstehende Konferenz in Hamburg diese Fragen nach dem Vorfall im Pokalfinale aufgreifen.
Das Finale hat einmal mehr die anhaltenden Probleme mit Fanverhalten und Stadionsecurity offenbart. Die Innenminister werden nun über verschärfte Maßnahmen beraten, um ähnliche Vorfälle künftig zu verhindern. Im Fokus stehen dabei die konsequente Ahndung von Verstößen und die Verbesserung der Sicherheitsstandards.






