DFB perfektioniert WM-Vorbereitung: "Keine Ablenkung für die Mannschaft"
Esther SchülerDFB perfektioniert WM-Vorbereitung: "Keine Ablenkung für die Mannschaft"
Mit der nahenden Fußball-Weltmeisterschaft hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) seine Vorbereitungen so gut wie abgeschlossen. Andreas Rettig, Sport-Geschäftsführer des DFB, gab kürzlich Einblicke in die Arbeit hinter den Kulissen. Er beschrieb die organisatorischen Anstrengungen als gründlich und systematisch – alles sei darauf ausgerichtet, dass nichts die Mannschaft von ihrer Höchstleistung ablenkt.
Rettig, 63, begann seine Karriere als Profifußballer in der dritten Liga. Nach seinem Rücktritt absolvierte er eine Ausbildung zum Industriekaufmann bei Bayer, bevor er in die Fußball-Führungsetagen wechselte. Seine Stationen umfassen SC Freiburg, den 1. FC Köln, den FC Augsburg und den FC St. Pauli; zudem saß er im Vorstand der Deutschen Fußball Liga (DFL).
Seit seinem Amtsantritt als DFB-Sport-Geschäftsführer im Jahr 2023 hat Rettig die entscheidenden Vorbereitungen für das Turnier koordiniert. Den Prozess vergleicht er mit der Vorbereitungsphase einer Saison: Die anstrengendsten Aufgaben – die „harten Trainingseinheiten“ – seien nun erledigt. Ein zentraler Punkt war die Auswahl des optimalen Teamquartiers, wo die Rahmenbedingungen perfekt auf die Leistungsfähigkeit der Spieler abgestimmt sein müssen.
Rettig betonte, dass jedes Detail abseits des Platzes auf die Bedürfnisse der Mannschaft zugeschnitten sein müsse. Ziel sei es, mögliche Störfaktoren auszuschalten, damit sich die Spieler ganz auf das Spiel konzentrieren können.
Die Vorbereitungen des DFB befinden sich nun in der Schlussphase, wobei die meisten logistischen und strategischen Arbeiten abgeschlossen sind. Rettigs langjährige Erfahrung im Fußballmanagement prägt den Ansatz und sorgt dafür, dass die Mannschaft mit einer stabilen Unterstützung in die WM startet. Das Interview unterstreicht die akribische Planung hinter Deutschlands WM-Kampagne – von Trainingsstätten bis hin zur operativen Effizienz.






