Deutschland erwartet Rekord-Paketflut zum Black Friday 2024 mit 1,1 Milliarden Sendungen
Hilma PergandeDeutschland erwartet Rekord-Paketflut zum Black Friday 2024 mit 1,1 Milliarden Sendungen
Deutschland bereitet sich auf eine hektische Black-Friday-Saison vor: Für 2024 wird ein Anstieg der Paketversendungen um 7,5 Prozent erwartet. Das Land bleibt damit eine treibende Kraft hinter dem europäischen Lieferboom und wird zwischen Oktober und Dezember fast ein Fünftel aller Sendungen in Europa abwickeln. Logistikunternehmen wie FedEx haben bereits ihre Kapazitäten ausgebaut und schnellere Dienstleistungen eingeführt, um die zusätzliche Nachfrage zu bewältigen.
Zwischen Oktober und Dezember werden deutsche Paketdienste rund 1,1 Milliarden Sendungen bearbeiten – ein Zeichen für den anhaltenden Aufwärtstrend bei Lieferungen an Verbraucher und Unternehmen. Den größten Anteil machen dabei Business-to-Consumer-Pakete (B2C) aus, die 64,6 Prozent des Gesamtvolumens ausmachen und damit 6,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Business-to-Business-Sendungen (B2B) werden hingegen 21,4 Prozent des Volumens ausmachen, was einem Plus von 2,4 Prozent gegenüber 2023 entspricht.
Europaweit wird in der Hochphase mit etwa 6,2 Milliarden Sendungen gerechnet – ein Anstieg von 9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das Gesamtgewicht aller Pakete wird voraussichtlich knapp 7,5 Millionen Tonnen erreichen. Als zweitgrößter Markt des Kontinents wird Deutschland in diesem Zeitraum 17,4 Prozent aller europäischen Sendungen abwickeln.
FedEx und andere Logistikdienstleister haben bestätigt, dass sie auf den Ansturm vorbereitet sind. Zusätzliches Personal, Fahrzeuge und Sortieranlagen wurden bereitgestellt, um schnelle und zuverlässige Lieferungen zu gewährleisten. Kunden können dabei auf beschleunigte Versandoptionen zu unterschiedlichen Preisen zurückgreifen, was dazu beiträgt, die saisonale Spitzenbelastung abzufedern.
Die Hochphase 2024 wird die deutschen Logistiknetzwerke auf die Probe stellen, da die Sendungsmengen sowohl im B2C- als auch im B2B-Bereich steigen. Mit 1,1 Milliarden Paketen haben die Dienstleister ihre Kapazitäten hochgefahren, um Verzögerungen zu vermeiden. Auch der europäische Gesamtmarkt wächst weiter – und unterstreicht damit die Notwendigkeit effizienter grenzüberschreitender Lieferlösungen.






