30 June 2026, 06:09

Deutsche Bank schließt ihr PalaisPopulaire und setzt auf neue Kulturstrategie

Deutsche Bank schließt Ausstellungshalle in Berlin

Deutsche Bank schließt ihr PalaisPopulaire und setzt auf neue Kulturstrategie

Die Deutsche Bank schließt ihr Ausstellungszentrum PalaisPopulaire in Berlin. Mit dieser Entscheidung vollzieht die Bank einen Strategiewechsel in ihrem kulturellen Engagement für die Stadt. Das langjährige Programm am Standort wird bis Ende 2026 eingestellt.

Der Mietvertrag für das historische Palais Unter den Linden läuft aus – ein Anlass für die Bank, ihr kulturelles Engagement in der Hauptstadt neu zu überdenken. Statt den bisherigen Standort weiterzuführen, setzt sie künftig auf einen neuen Ansatz.

Künftig will die Bank zeitgenössische Kunst durch flexible Formate und die Förderung junger Talente stärken. Ihre Sammlung mit rund 2.000 Werken soll an verschiedenen Orten Berlins gezeigt werden, um ein breiteres Publikum zu erreichen als bisher.

Für November ist ein großes Kulturfestival geplant, das den Abschied vom PalaisPopulaire feiert. Das Programm im PalaisPopulaire endet offiziell mit Jahresende 2026. Die Sammlung der Bank zieht in neue Räume um, und ihre Förderung konzentriert sich auf innovative künstlerische Richtungen. Die Veränderungen sind Teil eines größeren Vorhabens, zeitgenössische Kunst in Berlin noch zugänglicher zu machen.

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