CSU setzt auf Gerechtigkeit: Drei Rentenpunkte mehr für ältere Mütter
Esther SchülerCSU setzt auf Gerechtigkeit: Drei Rentenpunkte mehr für ältere Mütter
CSU-Generalsekretär Martin Huber hat die Entschlossenheit seiner Partei zur Ausweitung der Mütterrente bekräftigt. Er bezeichnete den Plan als Frage der Gerechtigkeit und der Wertschätzung für ältere Mütter. Das Vorhaben zielt darauf ab, die Leistungen zwischen den Frauengenerationen anzugleichen.
Demzufolge sollen Mütter mit vor 1992 geborenen Kindern drei zusätzliche Rentenpunkte erhalten. Diese Anpassung würde ihre Ansprüche an die jüngerer Mütter angleichen. Die jährlichen Kosten für den Staat werden auf fünf bis sechs Milliarden Euro geschätzt.
Huber stellte klar, dass das System der Mütterrente nicht verändert werde. Er erklärte die Erweiterung zu einem festen Bestandteil des Koalitionsvertrags und schloss jede interne Debatte über das Thema aus. Die Regelung soll unverändert umgesetzt werden. Ältere Mütter erhalten damit zusätzliche Altersvorsorge. Die finanziellen Auswirkungen auf die öffentlichen Haushalte sind beträchtlich, werden aber als notwendiger Schritt angesehen.






